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Der Grundtenor ist mehr als positiv.Tiger-Fahrer haben die kleinen Macken ihres Schwergewichts schnell erkannt und beseitigt.

Die Tiger ist eindeutig die sportlichste aller Großenduros. Wirth-Gabelfedern und ein White Power-Federbein sowie eine breitere Akront-Felge mit einem 150er-Hinterradreifen wurden nachgerüstet. Der Verschleiß ist nicht nur beim Reifen Michelin T 66 mit 20 000 Kilometern günstig. So hielt der erste Kettensatz 50 000, die Original-Bremsbeläge 15 000 Kilometer. Die Motorleistung versuchte ich mit einem Dynojet-Kit anzuheben: Außer einem Mehrverbrauch von zwei Litern Benzin und per Prüfstand ermittelten Minderleistung von zwei PS tat sich nichts. Dafür brachte der Einbau der Speed Triple-Nockenwellen einiges: glatte 89 PS am Hinterrad. Björn Wortmann, ItzstedtMittlerweile haben meine Tiger und ich 101 800 Kilometer auf Europas Straßen zurückgelegt Nach Austausch des Kabelbaums an der Zündbox, einem Anlasserfreilauf auf Kulanz und der richtigen Benzinhahn-Entlüftung war alles okay. Bei 80 000 Kilometern dann Generalüberholung: neue Zylinderbuchsen, Kolben, Steuerkette, Bremsscheibe und einen neuen Dämpfer von White Power, Kostenpunkt 6000 Mark. Beim Einbau des Dämpfers musste wegen der härteren Feder der Exzenter in der Hinterradschwinge um 180 Grad gedreht werden.Peter Embacher, SchwelmNach 85 000 Kilometern und vier Wintern bin ich immer noch begeistert von der Verarbeitungsqualität. Der vorzeitige Austausch der Bremsschläuche zur Verbesserung des laschen Druckpunkts lohnt kaum, man sollte deshalb erst in Stahlflex investieren, wenn«s eh nötig ist. Die Montage des bei Triumph-Fahrern beliebten Scottoilers lohnt nur im Sommer. Im Winter, wenn es bei Schnee und Salz am nötigsten wäre, wird das Öl so zäh, dass die Kette schnell trocken läuft. Mein Tiger braucht mehr Batteriewasser als Öl, deshalb immer mal wieder nachsehen.Bernd Gräf, WormsDie erste Verbesserung, die ich vornahm, war das Anschließen des zweiten Scheinwerfers, was mir auch der TÜV problemlos absegnete. Die montierte Tourenscheibe variierte ich mit zwei entsprechend gebogenen Rundstahlstreben so, dass ich weniger Geräusche und keinen Winddruck mehr auf dem Oberkörper habe.Sven Goerigk, Bomlitz
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