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Die diesjährigen Erfahrungen aus dem Rennsport hat Yamaha bei der neuen YZ 426 F bereits umgesetzt. So hat die YZ-F das gleiche Hub/Bohrungs-Verhältnis wie die Kit-Version, eine vergrößerte Kupplung und den neuen Keihin-Vergaser. Ein Vergleich mit der bisherigen 400er bei der Präsentation auf der Cross-Piste in Arnstein zeigt die Unterschiede: Die 426 hat erheblich mehr Druck im mittleren Drehzahlbereich, alle Tester fuhren deutlich hörbar mit niedrigeren Drehzahlen. Trotzdem dreht die Neue dank reduzierter Schwungmassen aggressiv hoch, maximal sogar 200/min höher. Ob ein Hobby-Crosser den Leistungszuwachs in schnellere Runden umsetzen kann, ist fraglich, die alte 400er war sanfter und leichter zu beherrschen. Sicher ist aber, dass ein schneller Fahrer mit dem neuen Modell besser bedient ist, allein schon wegen der besseren Starts und des kräftigen Schubs. Das Fahrwerk ist guter Standard. Die Hinterradfederung arbeitet tadellos, die Gabel spricht jedoch nicht besonders sauber an. Beim Anbremsen hat die YZ 426 F eine starke Tendenz zum Lenkerflattern. Hier ist Nacharbeit bei Federungsspezialisten anzuraten.
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