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Indian Revival

Bauen wieder Bikes: Indian Motorcycle

Seit 1953, als Indian Motorcycle in Springfield, Massachusetts, dicht machte, haben sich Schwindler, die ein Vermögen verdienen wollten, und ehrliche Geschäftsleute, die mehr Ehrgeiz als Kapital besassen, um Namen und Logo der Firma gebalgt. Im Dezember 1998 kauften amerikanische und kanadische Finanziers für 17 Millionen US-Dollar die Rechte an der Marke. Und dieses Mal kam tatsächlich ein Motorrad heraus: Im nordkalifornischen Gilroy fertigen 375 Mitarbeiter auf einem 14 000 Quadratmeter großen Fabrikgelände seit Sommer 1999 die ersten neuen Indian Chief. Binnen drei Monaten liefen immerhin rund 250 Cruiser vom Band. Deren Design entwarf Rey Sotelo, der früher Custom Bikes für Prominente aufbaute und heute als einer der Präsidenten von Indian fungiert. An der Neuen erinnern Ledersattel, wuchtig-runde und langgezogene Kotflügel sowie ein mächtiger Scheinwerfer an die legendäre alte Indian Chief. Vom Zubehörlieferanten S&S stammt der drehmomentstarke 1442 cm³ große V-Twin, dessen Zylinderwinkel 45 Grad beträgt. Wie bei Harley-Davidson sorgt Riemen statt Kette für den Antrieb des Hinterrads. Für schlappe 24 000 US-Dollar ist das 294 Kilogramm schwere Teil in den USA käuflich zu erwerben. Mehr Informationen unter www. indianmotocycle.com.
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