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Aprilia baut Superleggera mit RSV mille-Motor

Aprilia-Chef Ivanio Beggio nennt es das Bikini-Bike. Mit Oberteil und freiem Bauch sozusagen. Superleggera heißt das Bikini-Teil, eine Variante der RSV mille. Eine Halbverkleidung gibt den Blick auf die Technik des monumentalen Rotax-V2-Triebwerks frei, das nun in einem Stahlrahmen steckt. Der Optik wegen, heißt es bei Aprilia, der Alu-Rahmen sei nicht so ansehnlich. Die je zwei Hauptrohre des neuen Stahlchassis verbinden Lenkkopf mit Schwingenlagerung. Auf Unterzüge wurde verzichtet, da der Motor mitträgt. Insgesamt soll die Leggera etwas sparsamer ausgestattet sein, da Aprilia den Preis in direkter Konkurrenz zu Hondas VFR unter 20000 Mark drücken will. Hinsichtlich Alltags- und Tourentauglichkeit vermißt der deutsche Importeur die Kompromißbereitschaft der Italiener Der Beifahrerkomfort wird nicht besser ausfallen als bei der RSV mille. Die Leggera soll ein reines Sportmotorrad werden. Präsentation auf der Mailänder Messe im September.
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