BMW R 1150 RS (Archivversion)

Vor zehn Jahren debütierte der Vierventil-Boxer in der RS, 2001 gab’s für letztere ein Facelift. Obwohl die Münchner an allen Ecken und Enden Hand anlegten, bleibt die RS das Urgestein im Boxer-Reigen. So hält der nicht kippentkoppelte, flexibel gelagerte Lenker die erste Generation des Telelever-Fahrwerks in Ehren. Immerhin beschützen die Gummiblöcke dieser Lagerung die Fahrerhände vor den stets präsenten Motorvibrationen, die sich dafür an der Verkleidung austoben. Versöhnlich stimmen hingegen der gute Sitzkomfort auf der in drei Stufen höhenverstellbaren Bank, exzellenter Windschutz hinter der verstellbaren Scheibe sowie die schluckfreudigen Federelemente. An der langen Leine gehalten gleitet die RS neutral, spurtreu und unbeirrt über Straßen jeglicher Couleur, lediglich kurze, harte Absätz werden direkt an die Passagiere weitergereicht. Mit den 23 Litern Tankinhalt sind übrigens bis zu 500 Kilometer am Stück drin.
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