Boxer-Studie (Archivversion)

Für Aufsehen sorgte auf der Messe in Paris ein Motorrad auf dem Stand des französischen Herstellers Voxan. Boxer war auf den Flanken des vollverkleideten Supersportlers zu lesen. Tatsächlich verbirgt sich unter der sportlichen Schale jedoch der bekannte 72-Grad-V2-Viertaktmotor der Voxan. Des Rätsels Lösung: Boxer, Kleinserienhersteller und Veredler von Zweirädern, hatte sich mit dem Einverständnis von Jacques Gardette, dem Chef von Voxan, des Themas Supersportmotorrad angenommen. Während Rahmen und Triebwerk vom Original stammen, griffen die Erbauer bei den Fahrwerkskomponenten auf edle Teile zurück oder fertigen sie gleich selbst, etwa die Hinterradschwinge. Optisch suggeriert die tief geduckte Boxer mit dem Vieraugen-Gesicht bereits im Stand Dynamik und lehnt sich stylistisch einerseits an die Yamaha R1, andererseits an Massimo Tamburinis Kreationen wie die Ducati 916 oder die neue MV Agusta an. Die Frage nach einer Serienproduktion verneint Jacques Gardette vehement und betont: »Es handelt sich lediglich um eine Studie. Zur Zeit konzentrieren wir uns darauf, unsere Produktion in den Griff zu bekommen und haben keine Zeit, über andere Dinge nachzudenken.« Insider wollen wissen, dass Boxer über eine exklusive Kleinserie nachdenkt.
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