Die Straßenversion DR-Z 400 S (Archivversion)

Drei Versionen der DR-Z baut Suzuki, zwei davon kommen auf dem offiziellen Weg nach Deutschland. Während die Sportvariante mit E-Starter, die DR-Z 400 E, nicht importiert wird, hat der Kunde hierzulande die Wahl zwischen dem Sportmodell und der Straßenversion DR-Z 400 S. Die Unterschiede zur getesteten Sportvariante: Der Motor ist beispielsweise durch eine dickere Fußdichtung nur 11,3:1 verdichtet, der Vergaser ein 36er-Mikuni. Äußerlich gleicht der Schalldämpfer dem offenen Sport-Auspuff, ein Einsatz senkt den Pegel zusammen mit dem dünneren Krümmer auf das zulässige Geräuschniveau. Immerhin sollen mehr als 40 legale PS übrig bleiben. Der Kickstarter fehlt beim S-Modell - wie übrigens auch bei E-Modell - zugunsten des E-Starters. Eine stärkere 175-Watt-Lichtmaschine versorgt die umfangreiche Elektrik. Die 49er Cartridge-Gabel wird beim Straßenmodell durch einen einfachere Variante ausschließlich mit Einstellung der Druckstufendämpfung ersetzt. Auch am Federbein fehlt die Einstellschraube für die Zugstufendämpfung. Die Endübersetzung fällt mit 43/15 statt 47/13 erheblich länger aus. Aus Stahl statt aus Alu ist der Tank gefertigt, das Volumen ist identisch. Das alles summiert sich zu einem Trockengewicht von 132 Kilogramm, im Vergleich mit dem Sportmodell sind das 19 zusätzliche Kilos.
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