Ducati 916 (GK) (Archivversion)

Lesererfahrungen

Ein kaputter Regler oder defekter Filterkasten? Das läss einen 916-Besitzer nun wirklich nicht schwach werden. Schon eher die Nachfolgerin 996.

Da die Produktion 1994/1995 nur sehr schleppend anlief, kostete es mich einige Mühe, an das begehrte Objekt heranzukommen. Im Dezember 1994 hatte ich dann endlich Glück und stellte mir die 916 SPO ins Wohnzimmer unter den Weihnachtsbaum. Die ersten Fahreindrücke waren eine enorme Umstellung für mich, denn die 916 ließ das Handling meiner geklauten 851 - besonders bei schnellem Fahrtrichtungswechsel - vermissen. Wir haben uns erst 5000 Kilometer aneinander gewöhnen müssen, bis es dann aber umso heftiger gefunkt hat. Pannen: Die Airbox war gebrochen, was ich zum Anlss nahm, bei der Erneuerung auf Garantie den Aupreis für eine aus Karbon zu investieren, weil die belastbarer als das originale Plastikteil ist. In Italien hatte ich nach 30000 Kilometern bei großer Hitze einen Reglerschaden. Mittlerweile hat die 916 bereits 40000 Kilometer auf dem Buckel und läss nach wie vor mein Herz höher springen.Kornelia Hadespeck, Raum KölnSeit Sommer 1994 bin ich glücklicher und zufriedener 916-Besitzer. Da mir leider das nötige Kleingeld für die Zweitmaschine fehlt, ist die 916 für mich Freizeit-, Reise- und Rennmotorrad zugleich. Außer den üblichen Wochenendtouren war ich mir ihr auch in Sardinien und Sizilien unterwegs, was ohne Probleme machbar war. Die Frage nach Gepäck auf dem Höcker hat sich mir nie gestellt. Ich bin immer mit Tank- und Rückenrucksack gefahren. Während der fünf Jahre und ungefähr 30 000 Kilometern habe ich bis auf einen Regler keinerlei Schäden oder Probleme mit der Maschine gehabt.Falk Hartmann, KönigswiesenDie 916 läss sich nur in Superlativen beschreiben: die Schönste, die Lauteste, die Teuerste. Nach langem Überlegen schlug ich zu: ein Jahr alt, 10 000 Kilometer, ein Drittel unter dem Neupreis. Es war eine gute Entscheidung. Sobald man die Stadt verlässt, bringt die Duc nur noch Spaß. Gut, nach 300 Kilometern wird es langsam ungemütlich. Aber schon beim Tanken, wenn man sie so stehen sieht, ist der Schmerz weg und die Besitzerfreude da. Völlig unerwartet hat sie die Paradedisziplin italienischer Motorräder bisher ausgelassen: das Zusammenbrechen.Rainer Krauth, München Auch bei der 916 gilt: Lsst du sie in Ruhe, ist soweit alles okay. Fängt aber das Tuning an - sprich der Einbau von Racing-Teilen -, geht auch die Standfestigkeit im umgekehrten Verhältnis zur gewonnen PS-Zahl zurück.Konstantin Vajanos, Stuttgart
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