Ducati Hypermotard Erlkönig

Update für die Supermoto

Auch das Fahrwerk der Standardversion bleibt wohl wie beim Vorgänger mit dem links außen liegenden Federbein inklusive Einarmschwinge.
Die Ducati Hypermotard wird für 2019 deutlich sichtbar renoviert. Das offenbart ein Erlkönig, der unserem Fotografen unweit der Ducati-Zentrale in Borgo Panigale vor die Linse fuhr. Der flüssigkeitsgekühte 937-Kubik-V2 bleibt erhalten.Lediglich der Kühler scheint neu eingekleidet zu werden.Auch das Fahrwerk der Standardversion bleibt wohl wie beim Vorgänger mit dem links außen liegenden Federbein inklusive Einarmschwinge.
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Die Ducati Hypermotard, das „Supermoto“-Bike aus Bologna, wird für 2019 deutlich sichtbar renoviert. Das offenbart ein Erlkönig, der unserem Fotografen unweit der Ducati-Zentrale in Borgo Panigale vor die Linse fuhr.

Bei genauerer Betrachtung sieht man schnell, dass sich an der Bestückung mit dem wassergekühlten 937- Kubik-V2 nichts ändern wird. Warum auch, denn mit seinen 113 PS passt er perfekt in das Konzept eines Straßenfegers mit Supermoto-Anleihen. Lediglich der Kühler scheint neu eingekleidet zu werden.

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Neues Heck und neuer Auspuff

Auch das Fahrwerk der Standardversion bleibt wohl wie beim Vorgänger mit dem links außen liegenden Federbein inklusive Einarmschwinge. Darüber aber sieht die Hypermotard 2019 komplett anders aus. Zunächst betrifft es den Heckrahmen. Statt Aluguss ist ein Gitterrohrteil am Hauptrahmen verschraubt, ganz ähnlich wie an der Ur-Hypermotard, die mit dem 1100er-Twin 2007 erstmals für Aufsehen sorgte und so bis 2012 gebaut wurde.

Foto: BMH-Images
Rahmenheck und Auspuff werden modifiziert.
Rahmenheck und Auspuff werden modifiziert.

Das neue Modell teilt ein weiteres Feature mit der ersten Ausführung: Ab 2019 gibt es das Twin-Bollern dann wieder aus einem Underseat-Auspuff, der allerdings wesentlich filigraner ausfallen wird. Dafür hat der Desmo-Twin dickere Krümmerrohre und unterhalb des Schwingendrehpunktes einen Sammler für die Euro 4-Zulassung. Vielleicht hat Ducati dem Desmo doch etwas mehr Power entlockt. Das scheint die Underseat-Lösung erst wieder attraktiv gemacht zu haben, denn der aktuell große Schalldämpfer, der von vielen nicht gerade als besonders stylisch empfunden wird, hätte nicht größer werden dürfen oder einen Sammler in direkter Umgebung unmöglich gemacht.

Wie auch immer, die neue Ducati Hypermotard behält mit dem Underseat insgesamt ihr leichtes Design, dessen Gesamterscheinungsbild freilich auf den Bildern noch nicht final bestimmt werden kann. Dafür sind die Plastikteile noch zu vage. Sehen dürften wir den flinken Vollstrecker im Herbst entweder schon auf der Intermot in Köln oder auf der Mailänder EICMA.

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