Ducati Multistrada 1260 für Pikes Peak

Titelpläne im Doppelpack

Gefahren wird wieder auf Ducati Multistrada-Modellen.
Ducati möchte sich 2018 am Pikes Peak den Rekord zurückholen und hat dafür ein neues Zweier-Team aufgestellt.Gefahren wird wieder auf Ducati Multistrada-Modellen.Mit an Bord ist wieder Ex-Rekordhalter Carlin Dunne.Neu im Team ist der aktuelle Mittelklasse-Rekordhalter Codie Vahsholtz.
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Ducati möchte sich beim legendären Bergrennen am Pikes Peak den Titel bei den Zweirädern zurückholen. Dazu haben die Italiener gleich zwei ganz spezielle Multistrada 1260 vorbereitet.

Wenn es beim "Race to the Clouds" in Colorado am 24. Juni 2018 wieder um den Titel "King of the Mountain" geht, dann stehen die zwei wohl schnellsten Ducati Multistrada 1260 am Start, die die Welt je gesehen hat. Damit wollen sich die Italiener den Rekord am Berg zurückholen. 2012 konnte Fahrer Carlin Dunne auf einer Multistrada 1200 mit 9:52,819 Minuten den Rekord in der Klasse Heavyweight Motorcycle einfahren. 2017 konterte KTM und setzte unter Pilot Chris Fillmore auf einer 1290 Super Duke R mit 9:49,625 Minuten eine neue Bestzeit.


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Gewicht runter, Leistung rauf

Um den Titelanspruch zu unterstreichen, setzt Ducati 2018 auf ein Zweier-Team. Neben dem ehemaligen Rekordhalter Carlin Dunne rückt auch der aktuelle Mittelklasse-Rekordhalter Codie Vahsholtz ins Team.

Foto: Ducati
Carlin Dunne (links) und Codie Vahsholtz (rechts) werden die Multistradas pilotieren.
Carlin Dunne (links) und Codie Vahsholtz (rechts) werden die Multistradas pilotieren.

Aufgerüstet wurde aber auch auf der Fahrzeugseite. Dazu wurde der Multistrada zunächst mal eine strenge Diät verordnet: Zahlreiche, nicht zum Fahren notwendigen Teile wurden abgebaut. So entfielen unter anderem der Motorschutz, die Handprotektoren, die Spiegel sowie alle Beleuchtungselemente. Bei den Rädern wurde auf Magnesium-Schmiedefelgen von O.Z. umgerüstet. Die Titanauspuffanlage steuert Termignoni bei. An die Öhlins-Federelemente legte Race Tech nochmals Hand an.

Zum Bremsenupdate gehören neue Zangen sowie ein neuer Hauptbremszylinder. Neue Fußrastenanlagen sollen die Schräglagenfreiheit erhöhen und die Sitzposition optimieren.

Nachgelegt wird natürlich auch beim Motor. Weil es beim Pikes Peak-Rennen keinen Euro4-Würgegriff gibt, durften die Ducati-Ingenieure hier die Motorsteuerung frei programmieren. Serienmäßig kommt die 1260 Multistrada auf 158 PS und 129,5 Nm. In welche Leistungshöhen sich die Pikes Peak-Multistrada aufschwingt gibt Ducati nicht bekannt.

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