Kawasaki-Patent für Elektromotorrad

Kommt eine Elektro-Kawa?

Grün spielt bei Kawasaki schon immer eine wichtige Rolle. Jüngste Patentanmeldungen zeigen, Kawasaki beschäftigt sich auch mit "grünen" Elektroantrieben.

Eine Patentanmeldung ist nie ein Garant dafür, dass die patentierte Technik auch irgendwann in Serie kommen wird. Zumindest bieten solche Patente aber Raum für Spekulationen, so wie jetzt im Fall von Kawasaki, die sich einen flüssigkeitsgekühlten Elektroantrieb haben schützen lassen.

Ram-Air zur Kühlung

Um ihre optimale Leistung zu bringen, brauchen Antriebe ein bestimmtes Temperaturarbeitsfenster, da geht es Elektro- wie Verbrennungsmotoren ähnlich. Besonders gut regulieren lässt sich der Temperaturhaushalt über eine Flüssigkeitskühlung. Genau hier setzt das Kawasaki-Patent an.

Foto: Kawasaki
Die Motor-Getriebe-Einheit wird per Öl gekühlt.
Die Motor-Getriebe-Einheit wird per Öl gekühlt.

Das Patent zeigt ein konventionell gezeichnetes Motorrad, das unter einer Tankattrappe und zwischen den Hauptrahmenrohren Batteriepakete aufnimmt. Der Elektromotor sitzt samt einer Getriebeeinheit darunter.

Während das Kawasaki-Patent für die Batterien eine Luftkühlung vorsieht, die den Energiespeichern über eine Art Ram-Air-Schlund vorbei am Lenkkopf kühlenden Fahrtwind zugeführt, wird die Motor-Getriebe-Einheit von kühlendem Öl umspült. Ein entsprechend groß dimensionierter Ölkühler sitzt vor dem Aggregat.

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