Kawasaki Z 125 und Ninja 125 (2019) im Fahrbericht

Erste Ausfahrt mit den neuen 125ern

Erste Ausfahrt mit der neuen Kawasaki Ninja 125 im spanischen Malaga.
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Kawasaki hat die INTERMOT 2018 in Köln dazu genutzt, um zwei neue 125er-Modelle vorzustellen. Neben dem Naked Bike Kawasaki Z 125 kann sich der Nachwuchs auch auf die verkleidete Kawasaki Ninja 125 freuen. Wir durften die beiden Neulinge bereits ausprobieren.

Sehnsüchtig warten die jungen Fans der Grünen aus Japan seit der Präsentation von Ninja 125 und Z 125 bei der Intermot auf die Auslieferung an die Händler. Anfang Dezember soll es soweit sein. Kawasaki Europa stellte Pressevertretern die beiden Achtelliter-Fräsen bereits zur Probefahrt zur Verfügung.

Zur Saison 2019 nun auch Kawasaki auf den 125er-Zug aufspringt: Kawasaki hat in Malaga die neuen Z125 & Ninja 125 vorgestellt.

Kampf um den Nachwuchs

In der inzwischen stark umkämpften 125er Klasse schickt Kawasaki zwei flinke Bikes ins Rennen, die optisch an ihre großen Vorbilder angelehnt sind. Der Motorrad-Nachwuchs soll vor allem mit coolem Styling überzeugt werden. Dazu sollen die erlaubten 15 PS voll ausgenutzt werden und der Einzylinder-Motor 12 Newtonmeter auf die Rolle drücken. Saubere Gasannahme und lineare Leistungsentfaltung fallen positiv auf. Statt mit Upside-Down-Gabel und dickem Hinterreifen stattet Kawa seine Einsteigermodelle mit einer günstigeren, dafür ordentlich dimensionierten 37 Millimeter Telegabel und einem handlichen 130er Dunlop TT 900 Schlappen aus, der mit den 15 PS nie überfordert ist. Der lackierte Gitterrohrrahmen erinnert an die Ninja H2.

Foto: Kawasaki
ABS von Bosch ist bei beiden Kawas an Bord.
ABS von Bosch ist bei beiden Kawas an Bord.

Technisch sind die Unterschiede zwischen Ninja 125 und Z 125 minimal und beschränken sich im Wesentlichen auf Sitzhöhe und –position. Auch optisch ist die Verwandtschaft klar erkennbar. Für beide Modelle gibt Kawasaki eine offizielle Höchstgeschwindigkeit von 113 km/h an, auf dem Tacho stehen dann 118. Vorne beißt ein Zweikolben-Schwimmsattel in eine 263 Millimeter-Scheibe, hinten in eine 193 Millimeter Disc. Kawasaki kombiniert die Stopper mit einem Bosch ABS, das bei der ersten Probefahrt eine gute Figur macht und sportlich spät eingreift. Das Fahrwerk leistet sich nur kleine Schwächen, ist in der Achtelliter-Klasse insgesamt vorne dabei.

Vollkasko inklusive

Die europäischen Kawasaki-Vertreter stehen jetzt unter Zugzwang. Ninja und Z sollen es aus dem Stand mit der Konkurrenz aufnehmen und im kommenden Jahr über 3800 neue Besitzer finden. Mit 4.595 Euro (Z 125) und 4.895 Euro (Ninja 125) sind die Klassen-Neulinge zunächst keine Schnäppchen. Dafür lässt Kawa im ersten Verkaufsjahr zusätzlich eine Vollkaskoversicherung (Laufzeit: ein Jahr) springen – der Preis beinhaltet damit ein Rundum-Sorglos-Paket.

Foto: Kawasaki
Geschmackssache: beide neuen 125er von Kawasaki dürften ihre Fans bei Einsteigern finden.
Geschmackssache: beide neuen 125er von Kawasaki dürften ihre Fans bei Einsteigern finden.

Die Kawasaki Z 125 wird es in drei verschiedenen Farbvarianten geben: „Metallic Flat Spark Black / Pearl Flat Stardust White“, „Candy Lime Green / Metallic Flat Spark Black“ und „Candy Plasma Blue / Metallic Spark Black“. Ähnlich sieht es bei der Kawasaki Ninja 125 aus, die ebenfalls in drei Lackierungen angeboten wird: „Lime Green / Ebony / Metallic Graphite Gray“, „Metallic Flat Spark Black / Metallic Matte Fusion Silver“ und „Candy Plasma Blue / Metallic Flat Spark Black“.

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