KTM 950 Supermoto (Archivversion)

Späßle<br /><br /> g&#146;macht

Hier wurde nicht eine überarbeitete Duke bei letzten
Tests auf der Kartstrecke erwischt. Dies ist der ultimative Spaßtreiber, eine 950 Supermoto, mit der KTM den
Kunden ab dem kommenden Frühjahr ein nicht endendes
Grinsen ins Gesicht zaubern will.

Klar ist inzwischen: Die 990er-Duke kommt. Und zwar genau so, wie
sie in MOTORRAD 22/2002 und 21/2003
gezeigt wurde. Doch das zackige Design polarisiert, nicht jeder potenzielle Kunde kann sich mit den Ecken und Kanten
des großen Funbikes anfreunden. Wohl deshalb kamen die Marketing-Strategen von KTM auf eine grandiose Idee: Warum nicht die bisher bei 660 cm3 endende Supermoto-Skala nach oben hin öffnen?
Schon vor einiger Zeit beobachteten Kenner der Szene Adventure-Modelle mit österreichischen Kennzeichen, bei denen die Enduro-Bereifung durch breite 17-
Zöller ersetzt waren. Nun jedoch wurden die Testfahrer auf einer italienischen Kartstrecke bei letzten Erprobungsfahrten mit einem völlig neuen Motorrad kalt erwischt, bei dessen Anblick jedem Fan kurven-
gieriger Landstraßenflitzer das Wasser im Mund zusammenläuft.
Die Fotos zeigen bereits, wie die neue Spaßmaschine in Serie gehen wird. Mit dem 950er-Triebwerk der Adventure, dessen Leistung unverändert bei rund 100 PS liegen soll. Das heißt, die Vergaser bleiben dran. Zur Erinnerung: Die Duke erhält den 990er-Motor mit Einspritzung, der zirka 115 PS leisten wird. Das Chassis stammt ebenfalls grundsätzlich von der Adventure, was übrigens auch für die Duke gilt.
Die gesamte Peripherie dagegen ist neu. Etwa die Federelemente: Die Upside-down-Gabel nimmt die Achse mittig unter
den langen Gleitrohren auf. Offensichtlich liegen die Federwege irgendwo zwischen Adventure und Duke. Ein kurzer Radstand dank verkürzter Schwinge soll ein knackiges Handling ergeben.
Unterschiedlich sind außerdem die Bremsen von Duke und Supermoto.
Während Erstere konventionelle Brembo-
Zangen bekommt, besitzt Letztere vorn
radial verschraubte Zangen, die sich in zwei schwimmend gelagerte 300er-Scheiben verbeißen. Die Kombination mit der Radialpumpe wird späte Bremspunkte ermöglichen.
Neu ist das gesamte Plastik. Der Tank erscheint fast so mächtig wie bei der
Enduro, da er sein Volumen seitlich neben Gitterrohrrahmen und Airbox bunkern muss. Schätzungsweise 16 Liter Benzin kann er aufnehmen, damit wäre der
Aktionsradius völlig ausreichend. Der Öltank wandert unten vor den Motor.
Die 950 Supermoto wird im Sepember auf der Intermot neben der 990 Duke
stehen und im Frühjahr lieferbar sein.
Welcher der beiden Spaßtreiber wird dem Publikum wohl mehr gefallen?
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