KTM verhandelt mit Moto Guzzi (Archivversion)

»Die Gespräche mit Moto Guzzi laufen weiter«, sagt Stefan Pierer, Vorstandsvorsitzender der KTM-Sportmotorcycle AG. KTM ist weiter an dem traditionsreichen Unternehmen interessiert, das kurz vor dem finanziellen Ruin steht. »Es muss erst einen gerichtlichen Konkurs geben. Moto Guzzi hat immerhin 90 Millionen Mark Schulden«, so Pierer. Sollte KTM danach zum Zuge kommen, werde die Marke Moto Guzzi mit ihrer »guten Produktfamilie« (Pierer) unter der oberösterreichischen Regie weitergeführt werden. Die italienische Gewerkschaft verlangt derweil, dass etwa 55 Millionen Mark in die Sanierung gesteckt werden. »Ohne eine gründliche Sanierung ist Moto Guzzi nicht am Markt zu halten«, ist sich auch der KTM-Vorstandschef bewusst. Derzeit besitzt der US-Investmentfonds Trident Rowan Group 40 Prozent, weitere Anteile an Guzzi halten DaimlerChrysler, die Juweliersfamilie Bulgari und der Finanzier Mark Hauser.
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