Militärmotorräder (VT) (Archivversion)

In der Bundeswehr sind heute Motorräder im Einsatz, die meist älter sind als ihre Fahrer. Eine Erneuerung ist dringend überfällig. Der Wunschzettel aller Kradmelder, die an der von MOTORRAD mit weitreichender Hilfe der Bundeswehr-Truppenzeitschrift HEER in der Drover Heide nahe Düren organisierten Kradmelder-Wettfahrt »Wilde Sau« im September 1995 teilnahmen, an ein modernes, zukünftiges Militär-Motorrad - unabhängig von der zur Zeit technisch möglichen Realisierbarkeit - sieht nach einer Umfrage am Ort folgendermaßen aus: ein extrem leiser und sehr durchzugstarker, vibrationsarmer Motor, wassergekühlt, mit E- und Kickstarter, Leistung zirka 50 PS (37 kW), der nach militärischen Vorgaben unbedingt Diesel-getrieben sein sollte - Benzin-getriebene Landfahrzeuge werden von den Beschaffungstelle sämtlicher NATO-Länder in der Neubeschaffung nicht mehr akzeptiert -, sehr wartungsarm, niedrige Sitzhöhe bei nicht übertrieben großer Bodenfreiheit, Reichweite etwa 400 Kilometer mit 20 Litern Kraftstoff im Gelände und ein Gewicht von vollgetankt maximal 175 Kilogramm.
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