Moto Guzzi V 10 Centauro (T) (Archivversion)

Mein Fazit

Zwei Jahre hat es laut Aussage des neuen Geschäftsführers der italienischen Traditionsmarke, Arnolfo Sacchi, gedauert, bis man die Vorgänge bei Moto Guzzi in Mandello del Lario so weit im Griff hatte, daß jetzt mit der V10 Centauro ein Neuanfang gewagt werden konnte. Der darf als geglückt betrachtet werden. Die Centauro verspricht nicht nur viel, sie hält auch den allergrößten Teil davon. Als bisher stärkste Serien-Guzzi überhaupt und als Naked Bike mit dem berühmten »Das hat was« ist sie genau das richtige Motorrad zur richtigen Zeit. Was am Federbein und an der Leistungskurve noch getan werden sollte, ist Feinabstimmung. So etwas kommt in den besten Familien vor. Oder erinnert sich heute noch jemand an die Lack- und Verbrauchsprobleme, mit denen die ersten Triumph 1991 zu kämpfen hatten? Eben. Vergeben und vergessen. Und in dieser Liga wird auch Moto Guzzi spielen, wenn der Draht vom Kunden über Händler und Importeur zum Hersteller jetzt so funktioniert, wie es Geschäftsführer Sacchi plant. Wichtig ist, daß die Mechanik, die Elektrik und Elektronik und die Verarbeitung bei Moto Guzzi heute ein Niveau erreicht haben, daß man sich eine Centauro nicht nur kaufen kann, weil man eine Moto Guzzi fahren will - sondern auch, weil man ein gutes Motorrad fahren möchte. Michael Schäfer
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