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Suzuki XREO: In letzter Minute

Die steht auch den Suzuki-Stars Kenny Roberts und Sete Gibernau bevor. Denn das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen. Ursprünglich wurden Einsätze mit der XREO erst für 2003 geplant, dann aber kurzerhand um ein Jahr vorgezogen, weil mit der alten Zweitakt-RGV 500 kein Blumentopf mehr zu gewinnen war.Noch konsequenter als die Yamaha M1 an die bestehende Zweitakt-500er angelehnt, übernahm Suzuki nicht nur das Fahrwerk, sondern auch die Motorkonfiguration mit vier Zylindern in V-Form. Mit 990 cm3 Hubraum und vier Ventilen pro Zylinder wurden 210 PS angepeilt. »Ein V4 ist der beste Kompromiss zwischen Motorleistung, Gewicht, kompakten Maßen, Zuverlässigkeit und Benzinverbrauch«, erklärte Teammanager Garry Taylor. Bei den ersten Tests sammelten die Techniker hauptsächlich Motordaten, um Kennfelder für das elektronische Einspritzsystem mit zwei Einspritzdüsen pro Zylinder entwickeln zu können. »Für die Zukunft wäre es logisch, alle potenziellen Vorteile zu nutzen. Beispielsweise ein Drive-by-wire-System, bei dem der Leistungsüberschuss in den ersten drei Gängen etwas gestutzt wird«, überlegte Cheftechniker Warren Willing.Doch vorläufig ist die Suzuki XREO ebenso wie die Yamaha M1 klar zu langsam. »Das sind Superbikes«, stellte Rossis Cheftechniker Jerry Burgess verwundert fest.
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