Pursang E-Street auf der EICMA

Elektromotorrad im Scrambler-Look

Die neue spanische Marke Pursang hat auf der EICMA ein Elektromotorrad vorgestellt.

Unter der Führung von Jim Palau-Ribes feierte die spanische Marke Pursang ihre Premiere - und zwar zeitgemäß mit einem Elektromotorrad. Die E-Street tritt als Scrambler an.

Der Markenname Pursang leitet sich von von den gleichnamigen Bultaco-Moto Cross-Modellen ab. Entsprechend lehnt sich die E-Street an das einfache Layout eines Crossers an. Beheimatet ist die Marke Pursang in Barcelona.

Moderne Scrambler-Optik

Im stählernen Rahmen sitzt ein auf 11 kW begrenzter Elektromotor. Schräg darüber sind die beiden entnehmbaren Akkus eingesteckt. Um diese zu entnehmen wir das komplette Heck samt Sitzbank hochgeklappt. Vorne übernimmt eine Upside-Down-Gabel Führungsaufgaben, das Hinterrad sitzt in einer Aluschwinge mit Zentralfederbein. Verzögert wird mit Wave-Bremsscheiben. Die 18 Zoll großen Drahtspeichenfelgen sind mit grobstolligen Pirelli-Pneus bestückt. Der Endantrieb erfolgt über eine herkömmliche Kette. Alle Beleuchtungselemente setzen auf LED-Technik.

Geführt wird die einsitzige E-Street - die Sitzhöhe beträgt 820 mm - an einem Rohrlenker. Das Cockpit setzt auf einen großen TFT-Bildschirm, der nicht nur alle Fahrzeugdaten anzeigt, sondern auch zeitgemäß mit Vernetzungsoptionen aufwartet.

Foto: Pursang Motorcycles
Die Akkus lassen sich zum Laden entnehmen.
Die Akkus lassen sich zum Laden entnehmen.

Bis zu 120 Kilometer Reichweite

Als Reichweite werden je nach Fahrweise zwischen 90 und 120 Kilometer angegeben. Reichweitenstärkere Batterien sollen folgen. Neben der E-Street wird es die Pursang auch als Version Big Bore geben. Die trägt dann unter anderem einen Rahmen aus Aluminium sowie Anbauteile aus Carbon.

Reserviert werden kann die Pursang ab sofort, ein Preis wurde allerdings noch nicht genannt.

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