Simson baut neue 125er Schikra Sport (Archivversion)

Simson war zu DDR-Zeiten der zweitgrößte Hersteller von motorisierten Zweirädern, produzierte von 1955 bis 1990 fünf Millionen Kleinkrafträder. Noch 1989 erreichte man eine Produktionszahl von 200000 Fahrzeugen. Mit der Gründung der Suhler Fahrzeugwerk GmbH durch ehemalige Mitarbeiter folgte 1991 der Start in die freie Marktwirtschaft. 1997 entging die Firma nur dank einer Sanierungshilfe in Millionenhöhe und einer Landesbürgschaft von drei Millionen Mark dem Konkurs. Es gründete sich die heutige Simson Zweirad GmbH als Tochtergesellschaft. Sie ist heute zu 49 Prozent im Besitz der landeseigenen Thüringer Industriebeteiligungsgesellschaft, die Mehrheit von 51 Prozent hält die Zius Verwaltungs-und Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Mönchengladbach. Derzeit wird bei Simson neben etlichen Mofa- und Mokickmodellen der neue 125er-Viertakter Schikra mit einem Einzylinder in Honda-Lizenz gefertigt, dieses Jahr kam das 50er Funbike Spatz hinzu. Im nächsten Jahr wird die Schikra 125 Sport (im Bild) auf den Markt kommen sowie ein neuer Roller namens Star 100. Ausserdem bietet Simson noch zwei 50er-Roller taiwanesischer Fertigung an. Derzeit sind in Suhl/Thüringen 125 Mitarbeiter tätig. Mit dem Spatz 50 gewann Simson kürzlich den Thüringer Designpreis.
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