Die besten Naked Bikes aus den MOTORRAD-Tests

Top 20 aus den letzten 11 Jahren

Platz 13: Aprilia Tuono V4 1100 Factory (2017) - Motor: 207 Punkte, Fahrwerk: 197 Punkte, Alltag: 124 Punkte, Sicherheit: 121 Punkte, Kosten: 45 Punkte, Gesamtwertung: 694, Preis: 18.084 Euro, Preis-Leistungs-Note: 3,1, Test in MOTORRAD: 11/2017.
Platz 20: Triumph Speed 94 (Sondermodell von 2015 als optische Reminiszenz an die T300 von 1994) - Motor: 192 Punkte, Fahrwerk: 188 Punkte, Alltag: 137 Punkte, Sicherheit: 105 Punkte, Kosten: 59 Punkte, Gesamtwertung: 681 Punkte, Preis: 14.170 Euro, Preis-Leistungs-Note: 2,4, Test in MOTORRAD: 13/2015.Platz 19: Ducati Monster 1200 (2015) - Motor: 187 Punkte, Fahrwerk: 177 Punkte, Alltag: 142 Punkte, Sicherheit: 114 Punkte, Kosten: 61 Punkte, Gesamtwertung: 681 Punkte, Preis: 13.490 Euro, Preis-Leistungs-Note: 2,1, Test in MOTORRAD: 9/2015.Platz 18: Yamaha MT-10 SP - Motor: 199 Punkte, Fahrwerk: 203 Punkte, Alltag: 128 Punkte, Sicherheit: 109 Punkte, Kosten: 45 Punkte, Gesamtwertung: 684 Punkte, Preis: 16.495 Euro, Preis-Leistungs-Note: 2,8, Test in MOTORRAD: 11/2017.Platz 17: Ducati Monster 1200 S (2016) - Motor: 189 Punkte, Fahrwerk: 185 Punkte, Alltag: 136 Punkte, Sicherheit: 114 Punkte, Kosten: 62 Punkte, Gesamtwertung: 686 Punkte, Preis: 15.990 Euro Preis-Leistungs-Note: 2,7, Test in MOTORRAD: 3/2017.
20 Bilder

97 Naked Bikes haben in den vergangenen elf Jahren unsere 1.000-Punkte-Wertung durchlaufen. Die Top 20 unverkleideten Motorräder, die in unseren Tests, Top-Tests sowie Vergleichstests am besten abgeschnitten haben, seht ihr in dieser Bestenliste.

Nach unserem 1.000-Punkte-Schema testen und bewerten wir seit 2001 Motorräder im Einzeltest, Vergleichstest und Top-Test. Neben der Gesamtpunktzahl vergeben wir zudem noch eine Preis-Leistungs-Note (Schulnotensystem 1 bis 6), die sich aus Kaufpreis und Punktzahl errechnet. 2007 wurden die Kriterien erheblich überarbeitet, sodass frühere Bewertungen mit heutigen nicht mehr vergleichbar sind.

Die getesteten Motorräder müssen in fünf Kategorien beweisen, wie gut sie wirklich sind. Dabei messen sich die Bikes in folgenden Disziplinen:

  • Motor (maximal 250 Punkte)
  • Fahrwerk (maximal 250 Punkte)
  • Alltag (maximal 250 Punkte)
  • Sicherheit (maximal 150 Punkte)
  • Kosten (maximal 100 Punkte)
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Ältere Naked Bikes mit schlechteren Chancen

Wenig verwunderlich schneiden aktuelle Motorräder in der Regel besser ab als Modelle, die bereits vor einigen Jahren ihre Premiere feierten. Durch die immer besser werdende Technik ist es für eine aktuelle Aprilia Tuono V4 1100 Factory beispielsweise keine große Herausforderung, besser abzuschneiden als eine Suzuki Bandit 650 aus dem Jahre 2009.

Foto: factstudio.de
Die Aprilia Tuono V4 1100 Factory landet im Ranking auf dem 13. Platz.
Die Aprilia Tuono V4 1100 Factory landet im Ranking auf dem 13. Platz.

Technik hin oder her, den Preis lassen wir nicht außer Acht. Für die 2009er-Bandit verlangte Suzuki damals 6.690 Euro. Die 2017er-Tuono kostet in der von uns getesteten Konfiguration dagegen 18.084 Euro. Ein Blick auf die Preis-Leistungs-Note zeigt dann, wie sich die aufgelisteten Modelle verhältnismäßig einsortieren lassen: die Aprilia erreicht zwar mit einer Gesamtpunktzahl von 694 Punkten den 13. Platz, bei der Preis-Leistungs-Note erzielt die Italienerin dafür lediglich eine 3,1. Zum Vergleich: die Bandit bekommt hier die Schulnote 1,6. In der Gesamtwertung landet sie mit 590 Punkten allerdings auf dem 79. Platz. Lediglich ein Naked Bike hat bislang die Preis-Leistungs-Note 1,0 erzielt: die 2017er-Kawasaki Z 900 (Gesamtpunktzahl: 680, Platz 21).

Dass übrigens auch ältere Modelle durchaus eine Top-Platzierung erreichen können, zeigt die hier vorgestellte Kategorie der Naked Bikes, in der sich mit der BMW K 1300 R ein Modell von 2011 bis heute die meisten Punkte sichern konnte.

Die 20 besten Motorräder sind in der oben angehängten Bildergalerie aufgeführt.

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