Triumph Speed Triple (2018)

Neues Dreizylinder-Naked-Bike

Beide Versionen sind jeweils mit titanfarbenem Heckrahmen, grafitgrauen Zierstreifen an den Rädern, silberfarbenen Ziernähten am Sitz und grafitgrauen Aufklebern versehen.
Triumph bringt 2018 eine neue Speed Triple.Die erste Generation der Speed Triple trat 1994 an.Sie trat bei den Naked Performance-Bikes an und prägte den Begriff des Streetfighters.Die neuste Version soll die fortschrittlichste und leistungsstärkste Speed Triple aller Zeiten sein.
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Die neue Triumph Speed Triple steht in den Startlöchern. Das 2018er-Modell kommt mit mehr Leistung, besserem Handling und einem TFT-Display im Cockpit.

Nachdem bislang nur Superbike-Legende Carl Fogarty und TT-Rennfahrer Gary Johnson mit den neuen Speed Triple-Modellen spielen durften, lässt Triumph jetzt auch den Rest der Welt an den neuen Dreizylindern teilhaben.

Zu haben ist die neue Speed Triple in einer S- und einer besser ausgestatteten RS-Version, die beide alles besser können sollen als ihre Vorgänger. Den rebellischen Charakter will man aber bewahrt haben.


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Foto: Triumph
Der Dreizylindermotor wurden in vielen Punkten überarbeitet.
Der Dreizylindermotor wurden in vielen Punkten überarbeitet.

Dreizylinder wird drehwilliger und stärker

Zu den Fakten. Der 1.050 cm³ große Dreizylinder wurde grundlegend überarbeitet. Triumph nennt 105 neue Teile, die dem Triple in Summe jetzt zu 150 PS und 117 Nm Drehmoment verhelfen. Eine erleichterte Kurbelwelle, eine leichtere Lichtmaschine und weniger Panschverluste durch eine kleinere Ölwanne lassen den Dreizylinder williger, spontaner und 1.000/min. weiter hochdrehen. Neue Kolben, modifizierte Auslasskanäle und eine erhöhte Verdichtung  helfen in Sachen Spitzenleistung. Abgerundet wird das Paket durch eine strömungsgünstigere Edelstahl-Abgasanlage sowie ein optimiertes Sechsgang-Getriebe mit Anti-Hopping-Kupplung.

Foto: Triumph
Das Cockpit ist mit einem 5 Zoll großen TFT-Farbbildschirm mit einstellbarem Blickwinkel ausgestattet, der optimale Ablesbarkeit garantieren soll.
Das Cockpit ist mit einem 5 Zoll großen TFT-Farbbildschirm mit einstellbarem Blickwinkel ausgestattet, der optimale Ablesbarkeit garantieren soll.

Cockpit wird bunter

Schöne neue Welt im Cockpit. Beide Modelle sind nun mit einem 5 Zoll großen TFT-Farbbildschirm mit einstellbarem Blickwinkel und umfangreich individualisierbarer Darstellung ausgestattet. Die neuen Schaltereinheiten am Lenker sind mit beleuchteten Tasten ausgerüstet. Eine davon steuert den nun serienmäßigen Tempomat. Einstellbar sind auch fünf verschiedene Fahrmodi. Eine USB-Steckdose versorgt mobile Endgeräte. Für eine bessere Sichtbarkeit sorgen Scheinwerfer mit integrierten Tagfahrleuchten.

Zu den weiteren Technikfeatures zählen ein abschaltbares ABS und eine ebenfalls abschaltbare Traktionskontrolle.

Foto: Triumph
Der Hauptrahmen und die Einarmschwinge stammen aus dem Vorgänger.
Der Hauptrahmen und die Einarmschwinge stammen aus dem Vorgänger.

Bewährter Rahmen, bekanntes Design

Unverändert aus dem Vorgänger übernommen, wurde der Aluminium-Doppelbrückenrahmen und die Einarmschwinge. Vorne federt und dämpft eine voll einstellbare 43er Showa-Upside-Down-gabel mit 120 mm Federweg, hinten steckt ein ebenfalls voll einstellbares Showa-Zentralfederbein mit 130 mm Federweg. Die Räder setzen bei unveränderten Dimensionen und Reifengrößen jetzt auf eine Zehn-Speichen-Optik. Bremspower liefern vorne 320er Scheiben und Brembo-Vierkolben-Monoblock-Sättel. Hinten beißt eine Nissin-Doppelkolben-Zange in eine 255er Scheibe. Das Trockengewicht gibt Triumph mit 192 kg (RS: 189 kg) an.

Weiterhin zu den charakteristischen Merkmalen der Speed Triple gehören eine gefräste Hinterradnabenabdeckung, das charakteristische Scheinwerferprofil sowie ein Flyscreen mit integriertem Lufteinlass, Lenkerendspiegel aus Aluminium, ein schlanker 15,5-Liter-Tank, ein schmaler Kühler und eine zweiteilige Sitzbank mit geprägtem Triumph-Logo.

Foto: Triumph
Die RS tritt mit verbesserter Ausstattung an.
Die RS tritt mit verbesserter Ausstattung an.

RS mit exklusiver Ausstattung

Wer zur Triumph Speed Triple RS greift, erhält verschiedene feine Upgrades. Die Federelemente stammen dann von Öhlins (NIX30-Gabel vorn, TTX36-Federbein hinten), ABS und Traktionskontrolle beherrschen ihr Metier auch bei Kurvenfahrten, die Schließanlage kommt schlüssellos daher, Arrow-Endtöpfe mit Titan-Carbon-Finish ersetzen die Edelstahlpendants und der Soziussitz trägt eine abschließbare Abdeckung. Zudem ist die RS mit entsprechenden Emblemen und verschiedenen Carbon-Bauteilen bestückt.

Erste Fahreindrücke gibt es ab 20. Februar, die Auslieferung an den Handel beginnen im März. Zu Preisen macht Triumph noch keine Angaben. Aktuell gibt es die Speed Triple ab 13.000 Euro. Die Neue dürfte ein paar Hundert Euro höher einsteigen.

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