Vergleich ZX-9R Modell 1999 gegen 2000 (Archivversion)

Nichts interessiert den ZX-9R-Piloten mehr als die Frage: Ist die Neue spürbar besser? Also packte MOTORRAD eine 1999er-Ninja in den Transporter und klärt die Frage im direkten Vergleich.Die Sitzposition auf der »Alten« fühlt sich eine Spur kompakter und bequemer an. Ursachen: die um rund 20 Millimeter schmaleren, etwas höher montierten Lenkerstummel und das flächige, sehr angenehme Sitzpolster. Das Sitzkissen der Neuen ist leicht gewölbt und vermittelt durch seine weichere Polsterung weniger Kontakt zum Motorrad.Die Neue vibriert aufgrund der teilweise elastischen Motorlagerung spürbar weniger in allen Drehzahlbereichen, wirkt dadurch subjektiv kultivierter und leiser. In Sachen Handling und Kurvenstabilität ließen sich trotz des 190er-Reifens der neuen ZX-9R kaum Unterschiede herausfahren. Beide Testmaschinen standen auf den überaus handlichen Michelin Pilot Sport, die, erst einmal warmgefahren, brillant ums Eck brechen, sich aber beim Bremsen in Schräglage kräftig aufstellen. Die »Alte« neigt im Ansatz auf der Rennstrecke zwar gelegentlich zu leichtem Gabelflattern, das aber sehr schnell abklingt und kaum störend auftritt. Der Federungskomfort der Neuen ist zwar auf Holperpisten besser, die Rückmeldung an den Fahrer durch die strafferer Dämpfung von Gabel und Federbein beim 1999er-Modell jedoch klarer.6. Auf dem Leistungsprüfstand rennt die Neue der Alten im direkten Vergleich gnadenlos davon. Nicht nur die Spitzenleistung, auch in Sachen Drehmoment ist der modifizierte Motor des 2000er-Modells überlegen (siehe Leistungsdiagramm Seite 27).Beim Lichttest strahlen die großflächigen Doppelscheinwerfer der 2000er-Ninja speziell bei Fernlicht deutlich heller und mit besserer Seitenrandausleuchtung.
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