Vorstellung Offroad-Modelle (Archivversion)

Husaberg

Mit einem neuen Motor will Husaberg gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Anstatt den Zylinder wie bisher separat auf das Motorgehäuse aufzuschrauben, nimmt nun ein Monoblockgehäuse die Zylinderlaufbuchse auf. Diese so genannten nasse, da direkt vom Kühlwasser umspülte Zylinderlaufbuchse verleiht dem Viertakt-Single eine höhere thermische Stabilität. Gleichzeitig lässt sich das Baukastenprinzip leichter in die Tat umsetzen. Zylinderlaufbuchse mit entsprechender Bohrung ins Gehäuse stecken – fertig.Die Kombination mit verschiedenen Kurbelwellen mit mehr oder weniger Hub ermöglicht letztlich unzählige Varianten, von denen 2001 fünf ins Gefecht geschickt werden. Die Enduro-Linie mit 400, 501 und üppigen 650 cm3 Hubraum, die Crosser mit 470 und 550 cm3 Zylinderinhalt und die 400er- sowie 650er-Super-Moto-Flitzer. Bis auf die Crosser alle mit serienmäßigem E-Starter. Für gepflegtes Laufverhalten sorgt eine neu konzipierte und neu positionierte Ausgleichswelle. Die sitzt, um die Gehäusedimensionen nicht zu vergrößern, direkt im Kurbelgehäuse auf der Kurbelwelle. Auf dem Kurbelwellenstumpf gelagert, wird der Balancer über ein Zahnrad entgegen der Kurbelwellendrehrichtung angetrieben. Verbesserte Schmierung des Ventiltriebs, des Pleuellagers und des Getriebes sollen der fragilen Husaberg letztlich zu längerem Leben verhelfen. Was übrigens auch für die neugestaltete Hinterradschwinge gilt.
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