Yamaha XV 125 (KV) (Archivversion)

Vier Achtel

Der 125er Markt boomt: Die Achtellitermaschinen haben in den ersten acht Monaten dieses Jahres mit 10371 neuzugelassenen Motorrädern bereits einen Marktanteil von 6,2 Prozent erreicht - eine Steigerungsrate von fast 500 Prozent. Auf diesen Run reagieren die Hersteller. Yamaha bringt die XV 125, einen Chopper mit V2-Motor, heraus. Das Viertakt-Aggregat des jüngsten Mitglieds der Virago-Familie basiert auf dem der XV 250. Den american way of life im chromglänzenden Achtelliter-Portiönchen gibt´s für 6990 Mark.Auch die Schweinfurter Firma Sachs springt auf den rollenden 125er Zug auf. Komplett neuentwickelt wurde die Enduro ZX 125, für die der Konfektionär Sachs alle Teile einkauft. Der Einzylinder-Zweitaktmotor ist mit einem Katalysator ausgerüstet, um die geplanten schärferen Abgasnormen zu erfüllen. Paioli-Zentralfederbein, Marzocchi-Gabel und Scheibenbremsen unterstützen das Hart-Enduro-Image der Kleinen, die etwa 7500 Mark kosten wird und im Frühjahr 1997 kommt. Als Prototyp stellte Sachs auf der IFMA einen Roadster mit V2-Motor vor, der auch in der Yamaha XV 125 Durchzug verspricht, dazu den sportlichen Zweitakter RS 125. Beide kommen frühestens im Herbst 1997 auf den Markt. Welche zuerst gebaut wird, ist noch nicht entschieden: der Roadster für gediegene Besitzer der Führerscheinklasse drei oder die RS 125, die auch im Junior-Cup ihre Stärken zeigen könnte.
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