Yamaha YZR-M1 Prototyp (Archivversion)

Dran bleiben

Alle Welt will jetzt schon wissen: MotoGP-Weltmeister 2003 wird Valentino Rossi auf der Honda RC 211-V. Und alle Hersteller scheinen sich mit ihrer Statistenrolle abgefunden zu haben – bis auf Yamaha. Nach brillanten Tests mit Neuzugang Alex Barros und einem Gerücht, dass ein V3-Motor kurz vor seiner Vollendung stehe, zeigten die Yamaha-Techniker bei den IRTA-Tests im spanischen Jerez einen weiteren Beweis ihres unbeugsamen Willens: den so genannten YZR-M1 Prototyp.Die augefälligsten Unterschiede: Anstatt eines konventionellen, über eine Umlenkung betätigten Zentralfederbeins wird die Schwinge über zwei direkt und weit vorn an den Schwingenholmen angebrachte Federbeine abgestützt. Zudem münden die Krümmer des vierzylindrigen Triebwerks aus der M1 in einem einzigen Schalldämpfer direkt unter der Sitzbank. Zweck des Projekts: Sowohl Traktion als auch die Lebensdauer der Reifen sollen durch die neue Heckpartie verbessert werden und dadurch der Fahrer ein besseres Feedback über das Verhalten der Maschine im Grenzbereich erhalten. Im nächsten Heft schaut sich MOTORRAD den in Italien bei Yamaha-Belgarda betreuten Prototyp genauer an.
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