Triumph Speed Triple Umbau

Motorcorner-Speed Triple Hellfire

Foto: fact

Mit einer aktuellen Triumph Speed Triple ist wahrlich niemand untermotorisiert. Trotzdem kann man sich von allem ein bisschen mehr wünschen: mehr Feuer, mehr Fahrwerk, mehr Feinarbeit. Vorhang auf für die Triumph Hellfire von Motorcorner.

Triumph Hellfire - Moment mal! Name, Farbe, Anmutung, das gab es doch schon mal so ähnlich. Richtig. Dieses Exemplar hier ist die dritte Kleinserien-Variante der Firma Motorcorner aus dem schwäbischen Wangen (www.motorcorner.de). Nachdem die Spezialisten zuerst einer Triumph Scrambler zu Leibe rückten und sie zum Flat Tracker modifizierten, folgte als Nächstes eine Street Triple. Und da Umbauteile wie Lampenmaske und seitliche Startnummerntafeln im aufwendigen Tiefziehverfahren gefertigt werden, zudem universell einsetzbar sind, war es nur noch eine Befestigungsfrage, die Flat Tracker-Optik auch auf eine Speed Triple zu übertragen.

Dies ist nun geschehen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Aber nicht nur optisch hat sich die Speed Triple verändert. Mit dem Anbau der Flat Tracker-Teile hat man zehn Kilogramm gegenüber der Serie gespart. Die Speed Triple Hellfire wiegt 211 Kilogramm vollgetankt. Ein Großteil der Gewichtsersparnis fällt auf die Auspuffanlage. Der verbaute Zard-Schalldämpfer klingt etwas rauer und rauchiger und ist wesentlich leichter als die Doppel-Schalldämpfer der Serien-Triple. Erwünschter Nebeneffekt: Der Schwerpunkt wandert dadurch etwas nach unten.

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Flat Tracker-Optik: Startnummerntafeln, Single-Schalldämpfer, coole Lackierung.

Davon ist auf den ersten Metern Fahrt allerdings nicht viel zu spüren, denn die montierten Metzeler Racetech K3 brauchen sehr lange, um auf Temperatur zu kommen.

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Hier nur provisorisch befestigt - normalerweise verbauen die Techniker einen zierlichen Tacho von ACE ONE.

Bis dahin fährt sich das Bike leicht indifferent und kippelig. Erst mal auf Betriebstemperatur, haftet der Reifen super und vermittelt auch ein sehr gutes Feedback. Gewöhnungsbedürftig: Bedingt durch den radikal flachen Scheinwerfer, der den Eindruck vermittelt, nach dem Cockpit käme nichts mehr, hat der Fahrer das Gefühl, das Vorderrad direkt in den Händen zu halten. Dieser Effekt wird bei Verwendung eines Winz-Cockpits der Firma ACE ONE (in Planung) noch verstärkt. -Selten war eine Sitzposition versammelter und aktiver. Schön anzusehen sind in jedem Fall die sauber verarbeiteten Spiegel von Rizoma, allerdings sieht man darin wesentlich weniger als in den Originalteilen. Apropos -Sehen: Die Flat Tracker auf Basis der Speed Triple ist ein echter Hingucker an jedem Motorradtreff.

Umbau-Infos

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Der Scheinwerfer ist im vorderen Startnummernfeld integriert, die Lichtausbeute allerdings bescheiden.

Umbau-Info

Preise
Startnummerntafel mit integriertem Scheinwerfer 389 Euro
Brems- und Kupplungshebel von LSL (optional) je 99,95 Euro
Set seitliche Startnummerntafeln 299 Euro
Teilpolieren der Felgen (optional) 295 Euro
Zard-Schalldämpfer 479 Euro
Set Rizoma-Spiegel 278 Euro
Set Kellermann-Blinker 279 Euro
LSL-Kennzeichenhalter, kurz 109,95 Euro
optional Sondersitzbank 449 Euro
Lackierung der Anbauteile zweifarbig auf Wunsch 259 Euro
Preis Testmotorrad neu, inklusive Überführung, Komplettlackierung, Montage und TÜV-Gebühren 14 990 Euro

Weitere Infos: Tel. 0 71 61/9 14 16 17

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