Aprilia-Krise (Archivversion)

Wie geht’s weiter?

Seit rund einem Monat stehen bei Aprilia im Veneto und der Tochter Moto Guzzi am Comer See die Bänder still. Ein Treffen zwischen sieben Gläubiger-Banken und Aprilia endete ergebnislos. Allerdings verlautete, dass Aprilia-Eigner Ivano Beggio seinen Rücktritt als Präsident sowie eine Finanzspritze aus seinem Privatvermögen angeboten habe. Aktuell benötigt Aprilia rund 30 Millionen Euro, um die Produktion wieder
aufzunehmen. Außerdem sucht die Gruppe einen finanzstarken Partner. Interessenten gibt es wohl rund ein Dutzend. Darunter der kanadische Konzern Bombardier,
über seine österreichische Tochter Rotax Motorenlieferant von Aprilia, und Europas größter Zweiradhersteller Piaggio. Ducati möchte Moto Guzzi kaufen.
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