Aprilia-Werkspilot Peter Goddard, 34, zu den Chancen in der Superbike-WM (Archivversion)

––«Mal aufs Treppchen«–––

?Aprilia startet mit der RSV mille zum ersten Mal in der Superbike-Meisterschaft. Wie sind Sie erster Werkspilot geworden?Als ich gegen Ende der letzten Sasion den Eindruck hatte, daß bei Suzuki kein Platz mehr für mich sein würde, habe ich Aprilia einfach einen Brief geschrieben. Daraus hat sich dann das Engagement ergeben.?Sie sind bislang immer auf Vierzylindern gestartet. Wie fährt sich der Aprilia-Twin im Vergleich?Leichter. Die Leistungsentfaltung im Vergleich zu einem Vierzylinder ist breiter und läßt sich leichter nutzen. Außerdem setzt ein Vierzylinder den Reifen mehr zu, da hat der Twin Vorteile. Und das beste ist: Wir dürfen vom Reglement her 250 Kubik mehr haben als die Vierzylinder.? Was erwarten Sie von diesem ersten Jahr mit der Aprilia?Die Aprilia-Jungs haben ein phantastisches Chassis gebaut, wir werden hauptsächlich noch am Motor arbeiten. Und wenn wir unseren Job gut machen, dann glaube ich schon, daß ich die Aprilia mal aufs Treppchen bringen kann. Das ist mein Ziel.? Haben Sie keine Angst, daß Sie jetzt die ganze Entwicklungsarbeit machen und später durch einen anderen Fahrer ersetzt werden?Eigentlich nicht. Ich habe bei Aprilia eine Option auf ein zweites Jahr, und ich glaube an mich selbst. Außerdem gefällt mir die Einstellung bei Aprilia: Die wissen, daß nicht das Motorrad allein gewinnt, sondern daß es auf das ganze Paket ankommt: Bike, Fahrer, Reifen, Team, einfach alles.? Sie sind 34 Jahre alt. Wie lange wollen Sie noch Rennen fahren?Solange es mir Spaß macht, und das kann noch lange dauern.
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