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Neue Straßen-DM und unabhängige Pro Superbike im Jahr 2000?

Auf der Pro Superbike-Siegerehrung anlässlich der Messe »Motorräder Ulm« präsentierte die bisher für die Pro Superbike-DM zuständige Agentur Moto Motion ein Konzept »Pro Superbike 2000«, unabhängig von der zur Zeit ebenfalls in der Konzeptionsphase befindlichen internationalen deutschen Meisterschaft für die Klassen 125, 250, Supersport und Superstock (IDM 2000).Im Rahmen von unterschiedlichen Renn-Veranstaltungen in Deutschland oder dem benachbarten Ausland, die noch nicht feststehen, sollen sieben Superbike-Rennen ausgetragen werden. Die Serie wendet sich an der bisherige Pro Superbike-Teams, die ansonsten ihre Maschinen nicht mehr einsetzen könnten.Moto Motion bietet den interessierten Superbikern für 4900 Mark ein der bisherigen Team-Mitgliedschaft ähnliches Leistungspaket, in dem unter anderem Einschreibe- und Nenngebühren enthalten sind.In Sachen IDM 2000 gewinnt der auf den ersten Blick sehr hohe Gesamtetat für die DM-Vermarktung von rund 2,6 Millionen Mark, der ähnlich der alten Pro Superbike-DM von einem Pool von interessierten Firmen aufzubringen wäre (siehe MOTORRAD 23/1999), an Konturen. Der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) wird seinen Anteil an den Nenngeldern der DM-Fahrer (knapp 700000 Mark) in diesen Topf mit einbringen, sodass seitens der Vertreter der Motorrad- und Ausrüster-Industrie mit einer Einlage von rund 100000 Mark pro Firma gerechnet wird, deutlich weniger als zu Pro Superbike-Zeiten.
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