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Alles ganz neu, aber ganz ähnlich

Mitte Oktober wurde Vertretern der deutschen Motorrad-Importeure, Reifenfirmen sowie anderer im Rennsport aktiver Institutionen das »Konzept zur Neustrukturierung des Motorrad-Rundstrecken-Rennsports« des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) vorgelegt.Kernpunkt des Szenarios für acht Rennen der Klassen 125 cm³, 250 cm³, Supersport, Superstock und Gespanne ist ein professionelles Vermarktungskonzept mit TV-Liveübertragungen, attraktiven Gesamtveranstaltungen für den Zuschauer vor Ort, wirksamer Öffentlichkeitsarbeit. Vorläufige Termine stehen bereits: 29./30. 4. 2000 Hockenheim, 13./14. 5. Salzburgring/Österreich, 10./11. 6. Oschersleben, 1./2. 7. Most/Tschechien, 15./16. 7. Nürburgring, 5./6. 8. Schleiz, 26./27. 8. Lausitzring, 23./24. 9. Nürburgring, kleiner Kurs.Die Finanzierung dagegen ist noch nicht gesichert. Ähnlich dem früheren Pro Superbike-Pool sollen sich die Industrie, aber auch die Renn-Veranstalter beteiligen. Der geplante Etat von 2,6 Millionen Mark allerdings ist deutlich höher als das Pro Superbike-Budget, und die Zahlungsfreude der japanischen Importeure hält sich für 2000 bekanntlich sehr in Grenzen.
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