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Bei einem Test-Meeting mit den italienischen Kollegen von Motociclismo in Monza erlebte der frischgekürte Testredakteur Matthias Schröter, 31, seine Feuertaufe.

Schröter hatte erste Testmeriten in Ledenon bestanden, als ihn Testchef Gerhard Lindner zu höheren Aufgaben gen Italien entsandte. Auf dem Rennkurs von Monza wollte MOTORRAD gemeinsam mit den italienischen Kollegen des Fachblattes Motociclismo sowie Rennfahrern des 600 Supersport Worldcups die aktuellen Rennmaschinen samt ihren Serienpendants testen. Schon nach einigen Runden gab Schröter, der sich eine gelbe Ducati 748 gegriffen hatte, mächtig Gas. Vor den Monitoren an der Box stand Mauro Lucchiari, einer der Stars des Worldcups. Plötzlich - der Bildschirm zeigte die Schikane nach Start und Ziel - verschwand die gelbe Duc in einer Staubwolke. Als sich nach Minuten der Dunst gesenkt hatte, sah man Schröter samt ramponierter 748 im Kiesbett stecken. »Il tedesco, il tedesco«, murmelte der schnelle Italiener bestürzt. Doch halb so wild, Schröters Daumen war zerbröselt, der Hinterreifen zeigte einen Bremsplatten. Wohl den Bremspunkt versäumt. Matthias, übt bald weiter: beim 24-Stunden-Rennen in Magny-Cours.
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