Beirer, Pit: Interview (Archivversion)

Interview

Pit Beirer, Dritter der 250er-Motocross-WM zu seinem Markenwechsel und dem neuen Format der Motocross-GP

Nach der Saison haben Sie die Farben gewechselt. Vom Kawasaki-Werksteam sind Sie ins Team Yamaha-Freetime nach Italien gegangen. Ein Abstieg?Nein. Yamaha betreibt nur die 500er-WM mit einem offiziellen Werksteam. Die anderen Klassen betreut das Team Freetime. Alex Belometti und Alessio Chiodi in der 125er-WM, Yves Demaria und ich bei den 250ern. Wir erhalten aber alle Werksmaschinen und auch direkte Betreuung vom Werk.Und wie liegt Ihnen die Yamaha? Vor drei Jahren annullierten Sie nach ersten Tests einen Vorvertrag.Nach zehn Jahren im GP-Sport wäre es unrealistisch, jetzt zu schwärmen. Aber ich glaube, dass das Material und das Umfeld stimmen. Die Maschinen sind bei allen Herstellern mittlerweile beinahe auf einem Level. Neben intensiven Tests mit Zündungen konzentrieren wir uns daher auf die saubere Abstimmung aller Elemente.Themawechsel. In der Motocross-WM wird in diesem Jahr pro Klasse nur ein Lauf mit 40 Minuten statt bislang zwei Läufen à 45 Minuten gefahren. Ist das für Sie als Konditionswunder nicht ein Nachteil?Das Tempo und die Risikobereitschaft werden sicherlich steigen. Viele Jungs werden ums Leben fahren. Ich glaube aber trotzdem, dass die Fitness die gleiche Rolle spielen wird wie bisher. 40 Minuten sind für Luftblasen immer noch zu lang.
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