Checkpoint: vorübergehend stilllegen (Archivversion)

Checkpoint: vorübergehend stilllegen

Vor der Abmeldung sollten Stahlblechtanks randvoll gefüllt und der Luftdruck in den Reifen fürs Einmotten erhöht werden. Was ist sonst noch zu beachten?

TÜV-Termin: Liegt der TÜV-Termin innerhalb des Stilllegungszeitraums, unbedingt vor der Abmeldung noch erledigen, weil ohne gültigen TÜV keine Wiederzulassung im Frühjahr möglich ist.Schadenfreiheitsrabatt: Eine Rückstufung in die günstigere Schadenfreiheitsklasse bei der Haftpflichtversicherung erfolgt nur, wenn das Motorrad mindestens einen Tag länger als sechs Monate im Jahr zugelassen ist. Deshalb kann es sich lohnen, den Termin so weit hinaus zu schieben.Abmeldung: Zur vorübergehenden Stilllegung benötigt man neben dem Kennzeichen den Fahrzeugschein sowie -brief. Der Fahrzeugschein wird eingezogen, im Brief wird das Datum der Stilllegung vermerkt. Eine Vollmacht für die abmeldende Person ist nicht notwendig.Kosten: für eine vorübergehende Stilllegung elf Mark.Gültigkeit des Versicherungsschutzes: Versichert ist nach der Entstempelung die Fahrt auf dem kürzesten Weg nach Hause oder dem Ort der Überwinterung. Wer eine Teilkaskoversicherung hat, genießt während des Abmeldezeitraums Versicherungsschutz gegen Diebstahl. Voraussetzung: Das Motorrad ist auf einem Privatgrundstück ordnungsgemäß abgestellt. Verlängerte Stilllegungsfrist: Seit 1. August 1999 gilt die verlängerte Stilllegungsfrist für Fahrzeuge, die ab diesem Zeitpunkt abgemeldet worden sind: Erst nach 18 Monaten wird ein Vollgutachten zur Wiederzulassung erforderlich; außerdem kann diese Frist einmalig um sechs Monate verlängert werden. Das sind also maximal zwei Jahre Stilllegung ohne Vollgutachten.
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