Checkpoint (Archivversion)

Bekleidung: Halskrausen und Ledertücher

Wer viel bei Wind und Wetter unterwegs ist, weiß, dass ein kleines Baumwolltuch nur unzureichend gegen Zugluft schützt. Schon eine sommerliche Nacht- oder Regenfahrt kann für einen steifen oder gar entzündeten Hals sorgen. Muss aber nicht sein, weil’s groß geschnittene Halskrausen und Ledertücher gibt.

Halskrausen: Durchweg aus modernen Fasern gefertigt, die Schweiß von der Haut wegtransportieren. Ragen mehr oder weniger weit auf Brust und Rücken. Exemplare mit Klettverschluss lassen sich noch enger um den Hals legen als solche mit Reißverschluss.Vor- und Nachteile: Der Tragekomfort ist meist sehr hoch, außerdem wärmen die Textilkrausen gut. Weil sie unter der Kombi getragen werden müssen, besteht vor allem auf vollverkleideten oder mit Windschutzscheibe ausgerüsteten Motorrädern die Gefahr, dass durch den Sog Regenwasser in den Nacken läuft.Ledertücher: Innen gefütterte Dreiecktücher mit Klettverschluss. Können auch über der Kombi getragen werden, weil das schwere Leder auch bei Tempi um 150 km/h noch nicht lästig im Wind flattert. Die Seitenlänge sollte mindestens 40 Zentimeter betragen.Vor- und Nachteile: Die Kanten des Leders scheuern weniger am Hals als die Kragen der meisten Textilkombis. Wer’s noch weicher braucht, kann darunter eine Sturmhaube oder ein kleines Halstuch tragen. Der Regen- und Kälteschutz ist immer noch unübertroffen, zumal die großen Tücher bis zum Kinn hochgezogen und dann mit dem Riemen des Helms fixiert werden können. Unbedingt darauf achten, dass das Tuch auch im Nackenbereich möglichst breit liegt.
Anzeige

Artikel teilen

Anzeige
Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote