Der Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete Jens Langsdorff, 59, ist gegen Bitumenflickerei––––– (Archivversion)

»Todesfalle für Motorradfahrer«–––––


Der Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete Jens Langsdorff, 59, ist gegen Bitumenflickerei–––––

Was tun gegen die Gefährdung von Motorradfahrern durch gefährliche Bitumenflickerei? Auf seine Kleine Anfrage an den Senat bekam CDU-Politiker Langsdorff zu hören: Solche Risiken gibt es nicht.Herr Langsdorff, was hat Sie zu der Anfrage veranlaßt ?In Hamburg wird zur Sanierung von Rissen in der Fahrbahnoberfläche Vergußmasse in Streifen bis zu einer Breite von 40 Zentimetern aufgebracht. Diese Flächen werden nicht abgestreut und sind daher extrem glatt, so daß sie für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber für Motorradfahrer, ein Gefahrenpotential darstellen.Außerdem ist es üblich, schadhafte Asphaltdecken großflächig mit Bitumenemulsion abzuspritzen und mit Splitt zu bestreuen. Man kann angesichts der erheblich reduzierten Griffigkeit der Oberfläche fast von »Todesfallen« sprechen. Ich selbst konnte mehrfach beobachten, daß Motorradfahrer an solchen Flickstellen ins Rutschen gerieten.Sind Ihnen Unfälle bekannt, die auf mangelhafte Fahrbahnsanierung zurückzuführen sind ?Ja, ich habe zwei solche Unfälle gesehen.Werden Sie sich mit der Antwort des Senats zufriedengeben oder noch weitere Schritte unternehmen ?Ich selbst möchte Gefahrenstellen erfassen und dokumentieren. Sobald genügend Material zusammengetragen ist, wird ein Antrag im Senat eingebracht, um die Beseitigung der verkehrsgefährdenden Zustände in Hamburg zu erreichen.
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