Dorna im Auge (Archivversion)

Dorna im Auge

ADAC will bessere Konditionen für Deutschland-GP

Die Zukunft des deutschen Motorrad-Grand Prix, der in den letzten drei Jahren auf dem Nürburgring ausgetragen wurde und zuletzt am Renntag gerade noch 24 000 Fans anlockte, ist ungewiß. Der ADAC als Veranstalter hat entgegen anders lautenden Meldungen seinen Drei-Jahres-Vertrag mit dem WM-Vermarkter Dorna nicht gekündigt. ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk will jedoch mit Dorna neu verhandeln. Damit wieder mehr Zuschauer kommen, soll das Produkt Grand Prix deutlich verbessert werden. »Die Aktionen fürs Publikum müssen über den Pit Walk hinausgehen«, so GP-Organisationschef Martin Wimmer. Um die wirtschaftlichen Chancen zu verbessern, möchte der ADAC bei Dorna einen Rabatt auf die Veranstaltungsgebühr aushandeln, die bislang rund 1,3 Millionen Dollar betragen soll. Auch ein Wechsel vom Ring auf die neue Rennstrecke von Oschersleben ist möglich. Ob der ADAC den Grand Prix 1998 veranstalten wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen.
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