Eisspeedway-WM-Finale in Assen (Archivversion)

Hau wech

Nachdem die Eisspeedway-WM während der letzten drei Jahre im Grand-Prix-System, also mit mehreren gleichrangigen WM-Läufen ausgefahren wurde, kehrten die Eisdrifter in diesem Jahr wieder zum früheren Modus mit einem einzigen WM-Finale zurück. Kein Wunder setzten die Cracks der Eis-Ovale beim WM-Endlauf in niederländischen Assen alles auf eine Karte. Mit fatalen Folgen: Die 19 000 Zuschauer sahen in einem der härtesten Eisrennen dieses Jahrzehnts die Titelfavoriten gleich reihenweise k.o. gehen. Sowohl Weltmeister Aleksandr Balashov als auch seine illustren Kollegen landeten mindestens einmal in den Strohballen. Glück brachte die angespannte Situation nur Aussenseiter Kyril Drogalin. Der 34jährige Russe sicherte sich den ersten Einzel-WM-Titel seiner Laufbahn.Pech auch für die beiden einzigen qualifizierten deutschen Eis-Kratzer, Michael Lang und Günther Bauer. Beim frischgekrönten deutschen Eisspedway-Meister Lang versagte mit Vergaserproblemen am Samstag und einem gerissenen Pleuel am Sonntag die Technik, Bauer fand keinen Gefallen am sehr weichen Eis.Ergebnisse: 1. Kyril Drogalin (RUS), 2. Aleksandr Balashov (RUS), 3. Jahri Ahlbom (SF), 4. Stefan Svensson (S), 5. Vladimir Fadeev (RUS)...10. Michael Lang (Trauchgau), 12. Günther Bauer (Reit im Winkl).
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