Ende ohne Ende? (Archivversion)

Ende ohne Ende?

Pro Superbike-DM im Umbruch

Zwei Siege auf dem Nürburgring, 21 Punkte Vorsprung in der DM-Tabelle. Beste Voraussetzungen eigentlich für den Yamaha Deutschland-Fahrer Christer Lindholm, den Pro Superbike-DM-Titel beim Finale am 29. August auf dem Flugplatz in Lahr vom österreichischen Ducati-Fahrer Andreas Meklau zurückzuholen. Trotz alledem aber war die Stimmung in der Yamaha-Box wie im gesamten Fahrerlager eher verunsichert.Denn die Zukunft der Pro Superbike-DM und damit des gesamten Straßenrennsports in Deutschland ist ziemlich ungewiss, seit im Rahmen des Nürburgring-Wochenendes der Vertrag zwischen dem Pool im Rennsport präsenter Hersteller und Ausrüster »Pro Superbike« einerseits und der Vermarktungsagentur »Moto Motion« andererseits gekündigt wurde.Gleichzeitig aber wurde Moto Motion beauftragt, innerhalb von vier Wochen ein neues Konzept vor allem im Promotion- und Marketing-Bereich zu erstellen, was für die nächsten Jahre eine deutsche Meisterschaftsserie auf professionellem Niveau und vor allem mit hohem Öffentlichkeitsinteresse ermöglicht.Vor allem Letzteres ist für die Vertreter von Kawasaki, Yamaha und Suzuki offenbar wichtiger als eine ebenfalls mögliche Abkehr vom technischen Regelment der Superbike-Klasse. Denn in Sachen Technik herrscht keine Einigkeit. Während Suzuki eher eine Aufwertung der Supersport 600-Klasse zur Top-Liga favorisiert, denkt man bei Yamaha und Kawasaki auch weiterhin an hubraumstärkere Maschinen.
Anzeige

Artikel teilen

Anzeige
Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote