Es grünt so grün (Archivversion)

Es grünt so grün

Junior-Cup-Sieger Stefan Nebel auf dem Weg nach oben

Kenny Roberts neigt zu klaren Worten. »Die Wahrscheinlichkeit, daß einer dieser drei Jungs 500er Weltmeister wird, ist höher als ein Titelgewinn für Ralf Waldmann«, verblüffte der Ex-Weltmeister auf einer Pressekonferenz beim Grand Prix auf dem Nürburgring. »Diese drei Jungs« waren die Hein Gericke-Junioren Klaus Nöhles, Dirk Heidolf - und Stefan Nebel.Letzterer ist mit 16 Jahren der Jüngste im Trio und dominierte 1997 den Junior-Cup nach Belieben. Der junge Angreifer aus dem Ruhrgebiet holte vier Siege, einen dritten und einen vierten Platz. Auf das Finale in Hockenheim konnte er sogar zugunsten seines ersten A-Lizenz-Rennens - dem 125er DM-Lauf bei der gleichen Veranstaltung, wo er immerhin Rang zehn belegte - verzichten.Mit dem x. Platz beim DM-Finale in Assen beendete Stefan Nebel, der in der Pocket-Bike-Szene seine Karriere begonnen hatte und 1996 bei sporadischen Auftritten als Jüngster im ADAC Junior-Cup glänzen konnte, seine nationale Rennsaison.Nun folgt noch das Finale des Euro-Junior-Cups auf dem französischen Kurs Magny-Cours am 12. Oktober. In dieser Mini-Serie der besten europäischen Junior-Cup-Fahrer liegt Nebel auf dem zweiten Rang.Für die nahe Zukunft hat der Jüngling gute Karten. Entweder wird Stefan Nebel 1998 in Harald Eckls Kawasaski Superbike-Team in WM und/oder DM antreten oder im Hein Gericke Castrol-Junior-Team von Stefan Kurfiss die 125er DM und EM auf einer Honda bestreiten. Davor wird man ihn hauptsächlich in Spanien treffen: beim Training auf der Kenny Roberts-Ranch.
Anzeige

Artikel teilen

Anzeige
Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote