Euro 2-Norm, Kfz-Steuer (Archivversion)

Was geht, was nicht

Ab 1. April 2003 gilt die Euro 2-Norm für die Typgenehmigung neuer Motorräder. Die Hersteller müssen dann für die Homologation ihrer Bikes ab 150 cm3 einen Schadstoffausstoß von maximal 5,5 g/km Kohlenmonoxid, 1,0 g/km Kohlenwasserstoffe und 0,3 g/km Stickoxide nachweisen. Der Prüfzyklus ist wie bislang der ECE 40.01, jedoch mit Kaltstart. So weit betrifft die Euro 2-Norm nur die Motorradindustrie. Aber ab 1. Juli 2004 wird die Euro 2-Norm auf alle Neufahrzeuge angewendet. Voraussetzung für Zulassung, Verkauf und Inbetriebnahme neuer Bikes ist dann die Erfüllung der Norm. Wer ein Motorrad, das die Euro 2 nicht schafft, nach dem 1. Juli 2004 erstmals zulassen will, scheitert. Ausnahme: bestimmte Trial- und Enduro-Bikes. Für die gibt es noch länger Aufschub. Welche Auswirkung hat die Euro 2-Norm auf die Kfz-Steuer? Bislang keine. Nach wie vor zahlen Motorradfahrer 1,84 Euro pro angefangene 25 cm3 und Jahr. Von einer emissionsabhängigen Abgabe, die das Bundesumweltministerium favorisiert, hält das zuständige Finanzministerium wenig. Eine Sprecherin: »Wir haben derzeit andere Sorgen.“

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