Fogarty, Carl: Interview (Archivversion)

Interview

Der vierfache Superbike-Weltmeister Carl Fogarty zur Premiere seines Foggy-Petronas-Racing-Teams in der Superbike-WM.

? Carl Fogarty, Ihr neues Foggy-Petronas-Superbike-WM-Team wurde im Vorfeld eher mit Vorbehalten gesehen. Die Premiere in Valencia aber ist ermutigend.Das stimmt. Man hat uns die beiden verpassten Debüt-Termine in der vergangenen Saison ein bisschen nachgetragen. Aber was wir jetzt hier in Valencia gezeigt haben - Troy Corser in der ersten Startreihe und insgesamt ein konkurrenzfähiger Auftritt - , das macht uns stolz. Schließlich haben wir vor nur wenig mehr als einem Jahr bei Null angefangen.? Einer Ihrer Hauptcharakterzüge als aktiver Fahrer war ihr unbedingter Siegeswille. Wie sieht das jetzt in der Rolle des Teamchefs aus?Ich bin nicht der Teamchef, sondern nur der Teambesitzer. Das soll jetzt keine Haarspalterei sein. Das Team wird von Nigel Bosworth geführt. Ich bin lediglich für die generelle strategische Ausrichtung und die Kontakte mit unseren Sponsoren zuständig. Davon abgesehen will ich tatsächlich immer gewinnen. Deshalb muss ich mich in der momentanen Aufbauphase im Team auch sehr zurückhalten. Aber wir sind auf einem sehr guten Weg. Als Troy Corser seine Superpole-Runde fuhr, war ich glücklich, dass er jetzt mein Fahrer ist und nicht mehr mein Gegner wie früher, wo er ja sogar gegen mich so manches Superpole-Duell gewonnen hat.? Was sind realistische Erwartungen für die Superbike-WM 2003?Top-Sechs-Plätze sind zu schaffen. Und wenn Troy die FP1 irgendwann aufs Podest bringt, werde ich sehr happy sein. Aber wie gesagt, ganz tief im Inneren will Carl Fogarty gewinnen.
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