GEMEINDE VERURTEILT (Archivversion)

Killer-Loch

Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, besonders in Italien: Geschlagene 21 Jahre dauerte es, bis ein Motorradfahrer zu seinem Recht kam. Er war 1981 in Merate am Comer See wegen eines durch Straßenbauarbeiten entstandenen Lochs im Asphalt gestürzt und hatte dabei ein Bein verloren. Jetzt wurde die Gemeinde verurteilt, dem Geschädigten rund eine Million Euro Schmerzensgeld zu zahlen. Italienische Motorradfahrervereinigungen hoffen, dass dieses Urteil Signalwirkung hat und Gemeinden, Regionen sowie private Autobahnbetreiber künftig für so genannte Killer-Löcher zur Verantwortung gezogen werden. Deutschland hofft mit.
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