Hofmann, Alexander: Interview (Archivversion)

Interview

Alexander Hofmann, 18, zu seinem Doppelsieg in der deutschen und Europameisterschaft der 250er Klasse

Alexander Hofmann, die 250er DM dominierten Sie ungeschlagen, und auch der EM-Sieg kam vorzeitig. Was bedeuten die beiden Titel für Sie?Für mich sind beide Titel von großer Bedeutung. Hätte mir anfangs des Jahres einer gesagt, ich würde im ersten 250er Jahr DM- und EM-Titel holen, hätte ich ihn für verrückt erklärt.Sie fahren seit Jahren im für Sie maßgeschneiderten Aufbauprogramm des Teams »Racing Factory«. In welcher Weise konnten Sie davon profitieren?In Deutschland hätte ich keine bessere Förderung finden können als im Team Racing Factory. In den vier Jahren mit Teamchef Dieter Theis mußten wir auch Höhen und Tiefen durchleben, bevor 1998 der Durchburch gelang. Aber es war immer alles perfekt vorbereitet.Für Ihre erste Grand Prix-Saison 1999 haben Sie sich bewußt mit der TSR-Honda, einem 1998 in Privatinitiative weiterentwickelten Production Racer, begnügt. Ist das nicht ein Startnachteil gegen die zahlreichen Werksfahrer?Ja und nein. Trotz aller Euphorie dürfen wir nicht vergessen, daß ich 1999 meine erste GP-Saison fahren werde. Mit einem Werksmotorrad nimmt man sich schnell diese »Schonfrist«. Außerdem hat 1998 gezeigt, daß die TSR-Honda sehr konkurrenzfähig ist. Und 1999 gilt sowieso nur eins: Lernen, lernen und nochmals lernen.
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