Husaberg-Leiter Michael Landl: Interview zur Zukunft der Marke (Archivversion)

Michael Landl, neuer Leiter von Husaberg in Österreich, zur Zukunft der Marke

?Es gibt viele Gerüchte über Husaberg. Was ist dran?Husaberg bleibt eine eigenständige Marke innerhalb der KTM-Gruppe. Die Auslieferung der Modellreihe 2003 mit Enduro-, Motocross- und Super-Moto-Motorrädern steht unmittelbar bevor.?KTM hat Husaberg 1995 gekauft. Was ändert sich jetzt?Seit 1. September 2002 ist der internationale Vertrieb von Husaberg als selbständige Einheit nach Mattighofen übergesiedelt und betreut von dort die rund 40 Husaberg-Importeure in aller Welt. Seither werden Motorräder und Ersatzteile von Schweden nach Österreich geliefert und von Österreich aus weiter versandt. Unsere Einzylinder-Viertakter werden derzeit noch in Produktionsanlagen in Röfors gebaut, die nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entsprechen. Deshalb wird ab April 2003 die Produktion der Motorräder ins modernste Motorradwerk Europas, zur Muttergesellschaft KTM nach Mattighofen, verlagert. Moderne Qualitätsstandards und erprobte Logistiksysteme stellen die Weichen für eine neue Generation von Husaberg-Motorrädern. Die Entwicklungsabteilung verbleibt in Schweden.?Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus?Momentan produzieren wir jährlich 3000 Motorräder. Unser Ziel ist ab 2005 eine Stückzahl von 5000. Husaberg wird das eigene Profil weiterentwickeln und sich auch in Zukunft kompromisslos am Rennsport orientieren. Husaberg-Gründer Thomas Gustavsson wird die Motorsportaktivitäten von Husaberg leiten.
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