Intermot - die größte Zweiradshow der Welt (Archivversion)

Intermot – die grösste Zweiradshow der Welt

Wenn Sie, liebe Leserin und lieber Leser, diese Ausgabe von MOTORRAD in den Händen halten, haben die Tore zur Intermot bereits geöffnet. Ab dem 13. September kann in München im neuen Messezentrum die ganze Bandbreite unserer Motorradwelt bewundert und begutachtet werden. Vom neuen Kettenspray bis zur ultraheißen Tuningmaschine, von der neuartigen Protektorenkombi bis zur stärksten Serien-Tausender aller Zeiten, die GSX-R 1000.Andere Motorradhersteller haben sich ähnlich ins Zeug gelegt wie Suzuki. Und wie immer konnten MOTORRAD-Leser schon in den vorherigen und nun auch in dieser Ausgabe bereits zahlreiche Messeneuheiten vorab bewundern. Denn seit Monaten glühen in der MOTORRAD-Redaktion die Drähte, um so schnell und ausführlich wie möglich Informationen zu bieten, die sonst nirgends zu finden sind. Aber auch wir wissen natürlich nicht alles, deswegen sind wir genauso gespannt wie Sie, liebe Leser, was uns in München noch überraschen wird. Sie finden uns übrigens in Halle B2 am Stand 178.Ein wirklich gut gehütetes Geheimnis konnten wir buchstäblich in letzter Minute noch aufdecken: Yamaha präsentiert einen sensationellen Tourer, die FJR 1300. Nicht nur, dass dieses 145 PS starke Kraftpaket seit langem einmal wieder eine japanische Kardanmaschine ist. Nein, es handelt sich auch um eine komplette Neukonstruktion. Besonders gefällt mir natürlich, dass die FJR 1300 einen geregelten Drei-Wege-Kat besitzt. Damit kann dann auch der sicherlich gewaltige Durchzug dieses Hubraumgiganten ohne Reue genossen werden. Und was mich von den technischen Eckdaten her ebenfalls begeistert, sind die nur 237 Kilogramm Trockengewicht. Mit Kardanantrieb und im Tourentrimm eine wirklich grossartige Ingenieursleistung. Vorrausgesetzt, die MOTORRAD-Redaktionswaage kommt beim Test auf ähnlich gute Werte.Yamaha scheint also mit derselben Ernsthaftigkeit nun an das Thema Tourer gegangen zu sein wie einst bei der Entwicklung der R-Baureihe. Das macht Sinn, denn nur wirklich konsequent für ihren Einsatzzweck gebaute Maschinen haben auf längere Sicht Erfolg im Markt. Das haben die R1 und R6 gezeigt.Wie das bei den Tourern geht, hat ja BMW in den letzten Jahren vorgeführt; Mit der sportiven Boxermaschine R 1100 RT und der luxuriösen K 1200 LT bieten die Bayern reinen Straßenfahrern zwei hervorragende Tourer. Die bekommen aber nun wohl ernsthafte Konkurrenz. Wir von MOTORRAD freuen uns schon auf einen ausführlichen Vergleichstest.
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