Interview (Archivversion)

Interview

Der Geschäftsführer der Eurobike AG, Peter Mrosik, zur Zukunft des Konzerns.

?Sie haben wieder einen Überschuss erwirtschaftet. Woran liegt das?Das Geschäftsjahr 2000/2001 verlief trotz der anfänglichen Turbulenzen deutlich besser als erwartet. Umsatzmäßig liegen wir rund 24 Millionen Mark über der Planung von 515 Millionen Mark. Insbesondere das zweite Halbjahr 2001 war für uns eine Zeit der Stabilisierung und strategischen Neuausrichtung. Wir haben seit Mai 2001 das Bestandsvolumen um zirka 40 Prozent gesenkt und etwa 170 Millionen Mark an Liquidität zurückgeführt. Die Eurobike AG hat damit eine gesunde Basis für ihre zukünftige Entwicklung geschaffen.? Mitarbeiter der Eurobike AG sind gekündigt worden. Warum?Im Rahmen der Restrukturierung sind Prozesse effizienter gestaltet und Synergien besser genutzt worden. Überdies haben wir uns auf den Einzelhandel fokussiert und den Großhandel neu strukturiert. Deshalb war es erforderlich, etwa ein Drittel des Personals, also rund 200 MitarbeiterInnen, der Eurobike-Gruppe zu entlassen. Die Maßnahmen greifen voll und erbringen in diesem Geschäftsjahr einschließlich Sachkostenreduktion eine Kostenersparnis von rund 35 Millionen Mark. Wir erwarten durch die Ausnutzung der Konzern-Synergien – zum Beispiel im Bereich der Logistik - im nächsten Geschäftsjahr einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisschub. ? Welche Entwicklung nimmt die Großhandelsgesellschaft Difi?Difi wird weiterhin seine Geschäftsaktivitäten betreiben. Wir wollen einen qualitativ hochwertigen Großhandel etablieren und dies dadurch erreichen, dass wir in Kooperation mit der Firma Arai eine der hochwertigsten Helmmarken in das Difi-Programm aufgenommen haben. Vertrieblich wird sich Difi künftig auf die Motoport-Partner und Exklusiv-Händler, wie Kushitani und Dané, konzentrieren. Wir sind zuversichtlich, bereits im kommenden Geschäftsjahr ein positive Ergebnisentwicklung von Difi vermelden zu können.
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