Interview (Archivversion)

Interview

Pressesprecher Leo Schlüter weiß, wie Kawasaki nach vorn kommt: mit attraktiven Preisen.

Wie erklären Sie sich den Verkaufsrückgang um 27,6 Prozent letztes Jahr?Der ungünstige Yen-Kurs bereitet allen japanischen Motorradherstellern Probleme. Wir haben unsere Schlüsse aus den Einbußen gezogen und unsere Hausaufgaben für dieses Jahr gemacht. Dazu zählen attraktive Preise für den 2001-Modelljahrgang.Viele Kawasaki-Modelle unterschreiten bereits jetzt die geplante Euro-2-Norm der Schadstoffgrenzwerte. Warum werben Sie nicht damit?Es stimmt – etwa die 2001-Versionen der ZX-6R, ZX-12R, ZZ-R 1100 oder der VN 1500 Classic, Classic Tourer und Drifter. Da bis jetzt zur Euro-2-Norm, die 2003 in Kraft treten soll, noch keine endgültige Entscheidung des Gesetzgebers gefallen ist, haben wir auf eine werbliche Umsetzung bisher verzichtet. Dafür finden sie Informationen zur Kawasaki-Abgastechnologie in der Broschüre »Modelle 2001« ebenso wie im Internet unter www.kawasaki.de.Kawasaki hat durchwachsene Erfahrungen mit Retro-Bikes gesammelt. Gibt es Konzepte, die neue Segmente erschließen könnten?Kawasaki hat vor zehn Jahren mit den Zyphyr-Modellen das Thema Retro-Bike überhaupt erst initiiert. Mit Erfolg. Für die Entwicklung der W 650 und der Drifter-Modelle wird Kawasaki viel Anerkennung zuteil. Die Erschließung neuer Segmente ist auch künftig Teil der Kawasaki-Kultur.
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