Interview (Archivversion)

Interview

Manfred John, Leiter Marketing bei der Sachs Fahrzeug- und Motorentechnik, über die Zukunft der Marke

Wie viel Roadster 600 haben Sie verkauft?Es sind 450 ausgeliefert worden. Als der Verkauf der Roadster im April begann, war das Frühjahrsgeschäft schon weitgehend gelaufen. Meistens handelte es sich um Spontankäufe, und dafür finde ich das Ergebnis gar nicht schlecht. Wie wollen Sie die Roadster 800 positionieren, und wie viele Einheiten wollen Sie verkaufen?Die Käuferschicht sind Leute, die ein unverkleidetes, nicht zu chopperhaftes, zeitlos elegantes, schnörkelloses Motorrad suchen. Wir planen, 2001 im Inland um die 1000 Einheiten abzusetzen.Wie gestaltet sich das 125er-Motorradgeschäft? Ist Sachs als Malaguti-Importeur mit dem Verkauf zufrieden?Bei den 125ern sind wir im höherpreisigen Segment vertreten. Wir setzen gegenüber den Dumpingpreisen fernöstlicher Anbieter auf Qualität. Mit den vier angebotenen Modellen bieten wir für jeden etwas Passendes. Als Importeur von Malaguti müssen wir die Rollermarke bekannter machen. Der bisherige Verkauf deckt sich jedoch mit unseren Erwartungen. Wir rechnen 2001 mit etwa 5000 Stück.Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?Zunächst nehmen wir zwei Dinge parallel in Angriff. Die Umstrukturierung des Händlernetzes mit Motorrädern einschließlich der 125er-Palette und den Ausbau der Modellpalette der hubraumstarken Motorräder. Derzeit arbeiten wir an einem großvolumigen Bike. Auch das Beast-Konzept verfolgen wir weiter. Außerdem steht die Überarbeitung der 125er-Modelle an.
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