John Kocinski räumt beim Superbike-WM-Lauf in Laguna Seca/USA ab (Archivversion)

Gut gebrüllt, Löwe

WM-Promoter Flammini führte die WM-Superbiker in die Höhle des Löwen - und der Löwe biß zu. Zweimal, ohne Gnade. Kein Wunder, denn der Löwe hieß John Kocinski, und der holte sich bei seinem Heim-WM-Gastspiel im kalifornischen Laguna Seca beide Laufsiege. Wobei die Meisterleistung des inzwischen - zumindest abseits der Piste - gezähmten ehemaligen Enfant terrible der Superbike- und GP-Szene ihm die WM-Führung dennoch nicht zurückbrachte. Vor der Rekordkulisse von 44 000 Fans behielt nämlich ausgerechnet Titel-Konkurrent Carl Fogarty Anschluß an den Honda-Werkspiloten und behauptete damit einen, wenn auch knappen Vorsprung in der Gesamtwertung.Einen schwarzen Tag erwischte der dritte Titelanwärter im Bunde, Aaron Slight. Mit den vergleichsweise kargen Plätzen sieben und zehn verlor der Neuseeländer wertvollen Boden auf das Führungsduo. Pech für den Österreicher Andi Meklau: Der einzige deutschsprachige Teilnehmer in den USA konnte mangels Ersatzmaschine nach einem Motorschaden im Training zu den Rennen nicht antreten. Ergebnisse: 1. Lauf: 1. John Kocinski (USA) Honda, 2. Carl Fogarty (GB) Ducati, 3. Miguel DuHamel (USA) Honda, 4. Simon Crafar (NZ) Kawasaki, 5. Doug Chandler (USA) Ducati, 6. Scott Russell (USA) Yamaha, 7. Aaron Slight (NZ) Honda, 8. Jamie Witham (GB) Suzuki, 9. Piergiorgio Bontempi (I) Kawasaki, 10. Akira Yanagawa (J) Kawasaki;2. Lauf:1. Kocinski, 2. Fogarty, 3. DuHamel, 4. Russell, 5. Yanagawa, 6. Pierfrancesco Chili (I) Ducati, 7. Bontempi, 8. Tom Kipp (USA) Yamaha, 9. Neil Hodgson ((GB) Ducati, 10. Slight;WM-Stand nach sechs von zwölf Veranstaltungen: 1. Fogarty 217 Punkte, 2. Kocinski 213, 3. Slight 170, 4. Crafar 126, 5. Russell 119.
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