Klassiker Bol d«Or (Archivversion)

Dabeisein beim 24-Stunden-Rennen war ein Höhepunkt, die Fahrt dorthin der andere bei der ACTION TEAM-Tour.

Von Rheinfelden über Martigny bis an die Côte d’Azur, das allein wäre schon eine Reise wert gewesen. Schließlich hatte das ACTION TEAM eine dreitägige Route durch die Westalpen zusammengestellt, bei der es nur selten geradeaus ging. Ziel und Krönung dieser Tour war der Langstrecken-WM-Klassiker Bol d’Or, zum letzten Mal in Le Castellet ausgetragen. Über 100000 Rennfans pilgerten auch in diesem Jahr in den kleinen südfranzösischen Ort, um sich und die Helden der Langstrecken-Weltmeisterschaft zu feiern. Eine grandiose Party rund um das mörderische 24-Stunden-Rennen sorgen für eine einzigartige Stimmung. Die ACTION TEAM-Reisegruppe wurde zu dieser Riesenfete vom eigenen Endurance-Racing-Team mit MOTORRAD-Testchef Gerhard Lindner, Tester Markus Barth und dem Kollegen der spanischen Schwesterzeitschrift, Fernando Cristobal, in bester Stimmung empfangen. Auf Startplatz acht, direkt hinter den Werksmannschaften, hatte sich die Truppe platziert. Bereitwillig plauderte Lindner aus dem Nähkästchen, und die Mechaniker demonstrierten die Feinheiten der getunten GSX-R 750. Am Renntag selbst waren die Gäste zum Frühstück mit dem rund dreißigköpfigen Team direkt im Fahrerlager geladen. »Das Beste während der ganzen Reise«, lobten die Teilnehmer unisono den Verpflegungsservice. Ein Rundgang durchs Fahrerlager unter Regie von Sportreporter und Bol d’Or-Kenner Robby Kauder war der letzte Höhepunkt vor dem Rennstart um 15 Uhr. Als das ACTION TEAM bereits gegen 19 Uhr mit Lagerschaden ausfiel, gab’s natürlich auch bei der Reisegruppe enttäuschte Gesichter. Doch das Nachtleben an der Rennstrecke sorgte wieder für heitere Mienen, ehe der Servicebus die Teilnehmer tief in der Nacht ins Hotel brachte.
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